Real Madrid verpflichtet Schroeder – teuerster Transfer im Frauenfußball

Kurzüberblick
Der schwedische Teenager Felicia Schroeder wechselt zu Real Madrid und soll laut ihrem Ex-Klub den bisherigen Rekordtransfer im Frauenfußball übertreffen. Die 19-Jährige unterschreibt einen Vierjahresvertrag bei den Königlichen.
Der spanische Spitzenklub Real Madrid hat die 19-jährige schwedische Stürmerin Felicia Schroeder verpflichtet. Ihr ehemaliger Verein BK Häcken bezeichnet den Transfer als den „teuersten aller Zeiten im Frauenfußball“. Die genaue Ablösesumme wurde nicht bekannt gegeben, doch ein Sprecher von Häcken bestätigte gegenüber Reuters, dass sie über dem bisherigen Rekord von 1,5 Millionen US-Dollar (etwa 1,1 Millionen Euro) liege.
Rekordtransfer im Frauenfußball
Bislang hielt der Wechsel der mexikanischen Flügelspielerin Lizbeth Ovalle den Rekord: Die 26-Jährige war im vergangenen Sommer für 1,5 Millionen Dollar von Tigres UANL zu Orlando Pride gewechselt. Schroeders Berater und Häcken haben sich geweigert, den genauen Wert des Transfers nach Spanien zu nennen. Ein Häcken-Sprecher erklärte jedoch: „Es basiert darauf, dass diese Ablösesumme höher ist als der vorherige Rekord von 1,5 Millionen Dollar, ein Rekord, der damals von Orlando Pride bestätigt wurde. Was genau diese Summe ist, geben wir jedoch nicht preis.“
Schroeders beeindruckende Bilanz
Die schwedische Nationalspielerin erzielte in 128 Spielen für den Göteborger Klub BK Häcken 91 Tore und unterschrieb nun einen Vierjahresvertrag bei Real Madrid. Der spanische Verein bezeichnete sie als „den herausragenden Star des Turniers“ beim kürzlich ausgetragenen Women’s Europa Cup. Real Madrid beendete die vergangene Saison in der spanischen Liga F auf dem zweiten Platz, 15 Punkte hinter Meister FC Barcelona.
Hintergrund und Bedeutung
Der Transfer unterstreicht das wachsende finanzielle Engagement im Frauenfußball. Während die Ablösesummen in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen sind, markiert Schroeders Wechsel einen neuen Meilenstein. Real Madrid investiert damit gezielt in junge Talente, um den Rückstand auf den Rivalen Barcelona zu verringern.
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