Mikel Amondarain wechselt zu Bologna: 10 Millionen Euro plus Boni

Kurzüberblick
Der argentinische Mittelfeldspieler Mikel Amondarain wechselt von Estudiantes de La Plata zu Bologna. Die Ablösesumme beträgt 10 Millionen Euro plus 2 Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen. Der Medizincheck ist für Dienstag angesetzt.
Der italienische Erstligist FC Bologna hat sich mit dem argentinischen Klub Estudiantes de La Plata auf den Transfer des Mittelfeldspielers Mikel Amondarain geeinigt. Wie beide Vereine bestätigten, wechselt der 21-jährige Argentinier für eine Ablösesumme von zehn Millionen Euro, die durch leistungsbezogene Bonuszahlungen in Höhe von bis zu zwei Millionen Euro aufgestockt werden kann. Der Deal gilt als endgültig abgeschlossen.
Medizincheck am Dienstag
Der Medizincheck des Spielers ist für Dienstag dieser Woche angesetzt. Sollte dieser erfolgreich verlaufen, wird Amondarain einen langfristigen Vertrag bei den Rossoblù unterschreiben. Bologna setzt damit seine Strategie fort, vielversprechende Talente aus Südamerika zu verpflichten und weiterzuentwickeln.
Hintergrund des Transfers
Mikel Amondarain gilt als eines der größten Talente des argentinischen Fußballs. Der zentrale Mittelfeldspieler durchlief die Jugendakademie von Estudiantes und debütierte bereits mit 18 Jahren in der ersten Mannschaft. In der laufenden Saison absolvierte er 15 Pflichtspiele für den Klub aus La Plata, wobei er zwei Tore erzielte und drei Vorlagen beisteuerte. Seine Spielintelligenz und sein gutes Auge für den entscheidenden Pass haben ihn zu einem begehrten Spieler auf dem internationalen Transfermarkt gemacht.
Für Bologna ist dies der zweite Transfer eines argentinischen Spielers in diesem Fenster, nachdem der Klub zuvor bereits den Stürmer Nicolás González verpflichtet hatte. Die Mannschaft von Trainer Thiago Motta verstärkt sich damit gezielt im Mittelfeld, um in der Serie A konkurrenzfähig zu bleiben.
Estudiantes de La Plata wiederum erhält durch den Transfer dringend benötigte finanzielle Mittel. Der argentinische Traditionsverein kämpft mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten und sieht sich gezwungen, seine besten Spieler zu verkaufen. Die Ablösesumme von zehn Millionen Euro stellt einen Rekordtransfer für den Klub dar.
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