Luka Modrić einigt sich mit AC Milan auf Vertragsverlängerung

Kurzüberblick
Luka Modrić hat sich mündlich auf einen neuen Kurzzeitvertrag beim AC Milan geeinigt. Der kroatische Mittelfeldstar wird seine Karriere bei den Rossoneri fortsetzen und nicht zurücktreten.
Der AC Milan hat einen bedeutenden Schritt in der Planung der kommenden Saison gemacht: Luka Modrić, der kroatische Mittelfeldspieler und ehemalige Weltfußballer, hat sich mündlich auf einen neuen Vertrag mit dem italienischen Spitzenklub geeinigt. Die Nachricht wurde am Donnerstag bekannt und sorgt für Aufsehen in der Fußballwelt.
Modrić bleibt in Mailand
Der 38-jährige Modrić, der im Sommer 2023 von Real Madrid zu Milan wechselte, wird seinen auslaufenden Vertrag verlängern. Nach Informationen aus Vereinskreisen hat der Spieler dem Klub grünes Licht für die Unterzeichnung eines neuen Kurzzeitvertrags gegeben. Damit beendet Modrić Spekulationen über einen möglichen Rücktritt oder einen Wechsel zu einem anderen Verein.
Der Kroate, der für seine außergewöhnliche Technik, Spielintelligenz und Führungsqualitäten bekannt ist, hat sich auch mit Trainer Rúben Amorim ausgetauscht. Amorim, der seit Sommer 2024 an der Seitenlinie von Milan steht, soll eine Schlüsselrolle bei der Überzeugung des erfahrenen Spielers gespielt haben.
Ein kurzer, aber bedeutender Vertrag
Der neue Vertrag von Modrić wird voraussichtlich eine Laufzeit von einem Jahr haben, mit der Option auf eine weitere Saison. Diese Regelung ermöglicht es dem Klub, flexibel zu bleiben, während Modrić weiterhin seine Erfahrung und Klasse in die Mannschaft einbringen kann. Finanzielle Details wurden noch nicht bekannt gegeben, aber es wird erwartet, dass das Gehalt an die aktuellen Gegebenheiten angepasst wird.
Modrić selbst äußerte sich zufrieden über die Einigung: „Ich bin glücklich, hier zu bleiben. Milan ist ein großartiger Verein, und ich möchte weiterhin meinen Teil zum Erfolg beitragen.“
Hintergrund und Bedeutung
Modrić kam 2023 ablösefrei von Real Madrid zu Milan, nachdem er dort über ein Jahrzehnt lang zu den erfolgreichsten Spielern der Vereinsgeschichte gehört hatte. In Mailand sollte er seine Karriere ausklingen lassen, doch seine Leistungen auf dem Platz – insbesondere in der Champions League – überzeugten die Vereinsführung von einer Verlängerung.
Die Entscheidung, Modrić zu halten, ist auch ein Signal an die Fans und die Konkurrenz: Milan setzt weiterhin auf eine Mischung aus Jugend und Erfahrung. Mit Modrić im Kader bleibt das Mittelfeld kreativ und stabil, was für die Titelambitionen in der Serie A und Europa entscheidend sein könnte.
Die offizielle Unterzeichnung des Vertrags wird in den kommenden Tagen erwartet. Milan-Fans können sich also auf eine weitere Saison mit dem kroatischen Maestro freuen.
Mehr zu diesen Themen
Warum Spurs' Under-the-Radar-Kauf der klügste Deal des Sommers sein könnte
Kirsty Hanson wechselt von Aston Villa zu Tottenham – ein Transfer, der kaum Beachtung fand, aber großes Potenzial birgt. Die Schottin war letzte Saison die drittbeste Torschützin der WSL und könnte Spurs den Sprung in die Champions League ermöglichen.
Kritik an Wechsel von lesbischer Weltmeisterin zu saudischem Klub
Die spanische Fußballerin Esther González wechselt nach Saudi-Arabien zu Al Qadsiah und erntet dafür scharfe Kritik. Fans und LGBTQ+-Aktivisten zeigen sich besorgt, da Homosexualität im Königreich illegal ist. González hatte zuvor ihren Vertrag bei Gotham FC aus persönlichen Gründen aufgelöst.
Alvarez zu Arsenal? Euro Leagues mit Muslić und Bayern-Drama
In der neuesten Ausgabe von Euro Leagues diskutieren Experten über Julian Alvarez' möglichen Wechsel zu Arsenal, die gesundheitlichen Probleme von Jamal Musiala und Schalkes Rückkehr in die Bundesliga. Trainer Miron Muslić gibt Einblicke in den Aufstieg und die Verpflichtung von Edin Džeko.
Taekwondo, Statistiken, Abschiede: Wie Smith zur ersten 1-Millionen-Spielerin wurde
Olivia Smith ist die erste Fußballerin, für die eine Ablöse von über einer Million Pfund gezahlt wurde. Die 22-Jährige erzählt, wie Taekwondo, Gymnastik und frühe Umzüge sie geprägt haben – und warum sie vom Ballon d'Or träumt.



