Inter-Sportdirektor Ausilio bestätigt: Gespräche über Curtis Jones abgekühlt

Kurzüberblick
Inter Mailands Sportdirektor Piero Ausilio hat bestätigt, dass die Verhandlungen mit dem FC Liverpool über einen Transfer von Curtis Jones ins Stocken geraten sind. Es bestehe eine erhebliche Kluft zwischen den Bewertungen beider Klubs.
Inter Mailands Sportdirektor Piero Ausilio hat eingeräumt, dass die Gespräche über einen möglichen Transfer von Curtis Jones vom FC Liverpool ins Stocken geraten sind. In einem Interview erklärte Ausilio: „Ich habe nie bestritten, dass uns Jones gefällt. Aber es gibt eine erhebliche Kluft zwischen unserer Bewertung und der von Liverpool.“
Bewertungsunterschiede als Hindernis
Der italienische Spitzenklub hatte den 23-jährigen Mittelfeldspieler als mögliche Verstärkung ins Auge gefasst, doch die Preisvorstellungen beider Vereine liegen weit auseinander. „Liverpool hat jedes Recht, den Preis zu verlangen, den sie für fair halten. Es ist schwierig“, fügte Ausilio hinzu. Der englische Klub soll eine Ablösesumme im Bereich von 40 bis 50 Millionen Euro fordern, während Inter angeblich nur etwa 30 Millionen Euro bieten will.
Jones' Rolle bei Liverpool
Curtis Jones, ein Eigengewächs der Liverpooler Akademie, hat sich in den vergangenen Jahren einen Stammplatz im Mittelfeld der Reds erkämpft. In der laufenden Saison kam er in 20 Pflichtspielen zum Einsatz, erzielte dabei zwei Tore und bereitete drei weitere vor. Sein Vertrag an der Anfield Road läuft noch bis 2027, was Liverpools Verhandlungsposition stärkt.
Inter sucht Verstärkung im Mittelfeld
Inter Mailand ist auf der Suche nach einem kreativen Mittelfeldspieler, um die Mannschaft von Trainer Simone Inzaghi weiterzuentwickeln. Die Nerazzurri haben in dieser Saison in der Serie A und der Champions League starke Leistungen gezeigt, doch die Tiefe des Kaders gibt Anlass zur Sorge. Neben Jones wurden auch andere Spieler wie Lazar Samardžić von Udinese Calcio oder Davide Frattesi von Sassuolo Calcio als mögliche Ziele gehandelt.
Ausblick auf das Transferfenster
Das Wintertransferfenster schließt am 31. Januar, und Inter hat nur noch wenig Zeit, um eine Einigung zu erzielen. Sollte der Deal mit Jones platzen, könnte der Klub seine Bemühungen auf andere Ziele konzentrieren. Ausilio betonte jedoch, dass man nicht bereit sei, überhöhte Forderungen zu erfüllen: „Wir müssen realistisch bleiben und dürfen uns nicht in eine finanziell schwierige Lage bringen.“
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