FC Porto und AC Mailand verhandeln erneut über Santi Giménez

Kurzüberblick
Der FC Porto und die AC Mailand haben die Gespräche über einen Transfer von Santi Giménez wieder aufgenommen. Ein erstes Angebot mit Leihbasis und Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro wurde abgelehnt.
Neue Verhandlungsrunde zwischen Porto und Mailand
Der FC Porto und die AC Mailand sind erneut in direkten Vereinsgesprächen über einen möglichen Transfer des mexikanischen Stürmers Santi Giménez. Nach Informationen aus Vereinskreisen wurden die Verhandlungen wieder aufgenommen, nachdem ein erstes Angebot der Italiener abgelehnt worden war.
Das ursprüngliche Angebot sah eine Leihe mit einer Kaufoption in Höhe von 15 Millionen Euro vor. Diese Option sollte unter bestimmten Bedingungen – abhängig von Toren und Einsätzen – in eine Kaufpflicht umgewandelt werden. Die Verantwortlichen des FC Porto lehnten dieses Modell jedoch ab, woraufhin die Gespräche zunächst ins Stocken gerieten.
Hintergrund des Transfers
Santi Giménez, der 2001 in Buenos Aires geboren wurde und für die mexikanische Nationalmannschaft spielt, wechselte 2022 von Cruz Azul zu Feyenoord Rotterdam. In den Niederlanden entwickelte er sich zu einem der gefragtesten Stürmer Europas. Seine Torgefahr und seine physische Präsenz machten ihn auch für Top-Klubs aus den großen europäischen Ligen interessant.
Beim FC Porto, einem der renommiertesten Klubs Portugals, würde Giménez die Nachfolge von Stürmern wie Mehdi Taremi antreten, der den Klub im Sommer verließ. Die Portugiesen sind bekannt für ihre Fähigkeit, Spieler gewinnbringend weiterzuentwickeln und später zu höheren Summen zu verkaufen.
Bewertung des Angebots
Die Ablehnung des ersten Angebots durch Porto ist nicht überraschend. Der Klub aus der nordportugiesischen Hafenstadt hat in der Vergangenheit oft hohe Ablösesummen für seine Leistungsträger erzielt. Die geforderte Kaufoption von 15 Millionen Euro liegt vermutlich unter den Vorstellungen der Porto-Verantwortlichen, die für Giménez eine höhere Summe anstreben dürften.
Zudem könnte die Bedingung, dass die Kaufpflicht erst bei bestimmten sportlichen Erfolgen greift, für Porto ein zu großes Risiko darstellen. Die Klubs sind nun offenbar bereit, über ein neues Modell zu verhandeln, das beiden Seiten entgegenkommt.
Ausblick
Die Wiederaufnahme der Gespräche zeigt, dass beide Seiten weiterhin an einem Transfer interessiert sind. Für Giménez wäre ein Wechsel in die italienische Serie A ein weiterer Karriereschritt, nachdem er sich in der Eredivisie bereits einen Namen gemacht hat. Die AC Mailand sucht nach Verstärkung im Sturm, um die Offensive zu beleben und im Titelkampf konkurrenzfähig zu bleiben.
Es bleibt abzuwarten, ob sich die Klubs auf eine Einigung einigen können. Die kommenden Tage könnten entscheidend sein, da das Transferfenster im Januar für viele Ligen geöffnet ist. Fans beider Vereine werden die Entwicklungen mit Spannung verfolgen.
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