Di Gregorio vor Juventus-Abschied: Marseille interessiert

Kurzüberblick
Michele Di Gregorio hat sich bereit erklärt, Juventus noch in diesem Transferfenster zu verlassen, nachdem Guglielmo Vicario verpflichtet wurde. Olympique Marseille wurde der Torhüter angeboten, Gespräche über ein Leihgeschäft laufen.
Michele Di Gregorio hat sich bereit erklärt, Juventus Turin noch vor dem Ende des aktuellen Transferfensters zu verlassen. Der italienische Torhüter sieht sich nach der Verpflichtung von Guglielmo Vicario mit einer veränderten Konkurrenzsituation konfrontiert und strebt offenbar einen Wechsel an, um mehr Spielzeit zu erhalten.
Marseille zeigt Interesse
Wie aus Kreisen des Vereins verlautet, wurde Olympique Marseille der 27-jährige Schlussmann angeboten. Die Franzosen befinden sich demnach in Gesprächen über eine mögliche Leihe. Ein dauerhafter Transfer scheint derzeit nicht im Fokus zu stehen, vielmehr geht es um eine zeitlich befristete Lösung, die beiden Seiten Flexibilität bietet.
Hintergrund: Vicarios Ankunft verändert die Torhüter-Situation
Die Ankunft von Guglielmo Vicario bei Juventus hat die Hierarchie im Tor neu geordnet. Vicario, der zuvor für Tottenham Hotspur aktiv war, gilt als klare Nummer eins der Turiner. Für Di Gregorio, der erst im Sommer 2024 von Monza zu Juventus gewechselt war, bedeutet dies eine ungewisse Zukunft. In der laufenden Saison kam er bislang nur zu wenigen Einsätzen, was seinen Wunsch nach einem Wechsel erklärt.
Marseille sucht derweil nach einer Verstärkung zwischen den Pfosten, um die Konkurrenz im Kader zu erhöhen. Die Gespräche zwischen den Klubs befinden sich noch in einem frühen Stadium, doch die Bereitschaft des Spielers, den Verein zu verlassen, könnte den Prozess beschleunigen.
Juventus zeigt sich offen für eine Leihe, da man dem Spieler keine Steine in den Weg legen möchte. Eine Einigung könnte in den kommenden Tagen erzielt werden, sollte Marseille die finanziellen Konditionen akzeptieren. Beide Vereine haben in der Vergangenheit bereits erfolgreich Transfergeschäfte abgewickelt, was die Verhandlungen erleichtern dürfte.
Mehr zu diesen Themen
Warum Spurs' Under-the-Radar-Kauf der klügste Deal des Sommers sein könnte
Kirsty Hanson wechselt von Aston Villa zu Tottenham – ein Transfer, der kaum Beachtung fand, aber großes Potenzial birgt. Die Schottin war letzte Saison die drittbeste Torschützin der WSL und könnte Spurs den Sprung in die Champions League ermöglichen.
Kritik an Wechsel von lesbischer Weltmeisterin zu saudischem Klub
Die spanische Fußballerin Esther González wechselt nach Saudi-Arabien zu Al Qadsiah und erntet dafür scharfe Kritik. Fans und LGBTQ+-Aktivisten zeigen sich besorgt, da Homosexualität im Königreich illegal ist. González hatte zuvor ihren Vertrag bei Gotham FC aus persönlichen Gründen aufgelöst.
Alvarez zu Arsenal? Euro Leagues mit Muslić und Bayern-Drama
In der neuesten Ausgabe von Euro Leagues diskutieren Experten über Julian Alvarez' möglichen Wechsel zu Arsenal, die gesundheitlichen Probleme von Jamal Musiala und Schalkes Rückkehr in die Bundesliga. Trainer Miron Muslić gibt Einblicke in den Aufstieg und die Verpflichtung von Edin Džeko.
Taekwondo, Statistiken, Abschiede: Wie Smith zur ersten 1-Millionen-Spielerin wurde
Olivia Smith ist die erste Fußballerin, für die eine Ablöse von über einer Million Pfund gezahlt wurde. Die 22-Jährige erzählt, wie Taekwondo, Gymnastik und frühe Umzüge sie geprägt haben – und warum sie vom Ballon d'Or träumt.



