Kanadas Trainer Marsch: „Ich wäre lieber wir als Marokko“

Kurzüberblick
Kanadas Nationaltrainer Jesse Marsch zeigte sich nach dem Spiel gegen Marokko selbstbewusst. Trotz der Niederlage glaubt er, dass sein Team auf dem richtigen Weg ist.
Kanadas Nationaltrainer Jesse Marsch hat nach dem Testspiel gegen Marokko eine selbstbewusste Aussage getroffen. Auf die Frage, welche Mannschaft an diesem Tag besser gewesen sei, antwortete der US-Amerikaner: „Ich wäre lieber wir als Marokko.“ Die Aussage fiel nach einer 0:2-Niederlage seiner Mannschaft, was für Diskussionen sorgte.
Hintergrund des Spiels
Das Freundschaftsspiel zwischen Kanada und Marokko fand am Donnerstag, dem 8. Juni 2023, im Estadio Nueva Condomina in Murcia, Spanien, statt. Marokko gewann durch Tore von Sofiane Boufal und Youssef En-Nesyri mit 2:0. Für Kanada war es die erste Niederlage unter Marsch, der erst im Mai 2023 das Amt des Nationaltrainers übernommen hatte.
Marschs Einschätzung
Marsch betonte, dass sein Team trotz der Niederlage eine gute Leistung gezeigt habe. „Wir haben viele Chancen kreiert und waren dominant in Ballbesitz. Marokko hat seine Momente genutzt, aber insgesamt bin ich mit der Entwicklung zufrieden“, sagte der 49-Jährige. Er verwies auf den Aufbauprozess, in dem sich die kanadische Nationalmannschaft befinde, und zeigte sich optimistisch für die Zukunft.
Reaktionen und Ausblick
Die Aussage von Marsch stieß in den sozialen Medien auf gemischte Reaktionen. Während einige Fans den Optimismus des Trainers schätzten, kritisierten andere die Aussage angesichts der Niederlage. Kanada bereitet sich derzeit auf die CONCACAF Nations League und die Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2026 vor, die das Land gemeinsam mit den USA und Mexiko ausrichtet. Marsch, der zuvor RB Leipzig und Leeds United trainierte, soll das Team bis dahin weiterentwickeln.
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