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WM 2026: Das machen die Kult-Helden heuteElijah Just, Vozinha und Co. sorgten bei der WM 2026 für Furore. Nun geht ihr Weg weiter: Neue Klubs, Champions League und Rekorde. Ein Überblick über die Stars von morgen./images/de/2026/08/wm-2026-das-machen-die-kult-helden-heute-e3ba6486-800w.webpWM 2026: Das machen die Kult-Helden heute

WM 2026: Das machen die Kult-Helden heute

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Collage mit Porträts von Dan Burn, Orlando Gill, Ibrahim Hassan, Elijah Just, Santiago Quiñones, Eloy Room und Vozinha in ihren Nationaltrikots.

Kurzüberblick

Elijah Just, Vozinha und Co. sorgten bei der WM 2026 für Furore. Nun geht ihr Weg weiter: Neue Klubs, Champions League und Rekorde. Ein Überblick über die Stars von morgen.

WM 2026: Die Helden von damals und ihre neue Saison

Die FIFA WM 2026™ bot nicht nur Fußball auf höchstem Niveau, sondern auch unzählige Erinnerungen an Spieler aus aller Welt. Zu Turnierbeginn kaum bekannt, wurden sie über Nacht zu Kultfiguren für Fans rund um den Globus – mit Leistungen, die sie noch Jahre begleiten werden. Während die Endrunde Mitte Juli endete, geht das Leben und die Karriere dieser Akteure weiter. Mit Blick auf die neue Klubsaison wirft die FIFA einen Blick auf die neuesten Entwicklungen bei einigen der Sensationsspieler der WM 2026.

Dan Burn: Der Abwehrchef von Newcastle

Englands Abwehrspieler Dan Burn kam bei der WM nur auf 32 Minuten Spielzeit, doch der 2,01 Meter große Verteidiger hinterließ einen bleibenden Eindruck. Besonders in Erinnerung blieb seine Kopfballabwehr im Achtelfinale gegen Co-Gastgeber Mexiko, die bis in die gegnerische Hälfte segelte, sowie seine Rettungstat in letzter Sekunde gegen einen Fallrückzieher von Raúl Jiménez. Nach dem dritten Platz der Three Lions ist der 34-Jährige nun in seine fünfte volle Saison bei Newcastle United gestartet. Nach einer verdienten Pause stieß er letzte Woche zur Vorbereitung der Magpies und will die Tynesiders zurück in die UEFA Champions League führen, nachdem sie diese in der Vorsaison verpasst hatten.

Orlando Gill: Paraguays Penalty-Held im Fokus Europas

Kaum jemand hatte Paraguay zugetraut, im Achtelfinale gegen Deutschland zu bestehen – doch Torhüter Orlando Gill hatte anderes im Sinn. Der 26-Jährige parierte in der regulären Spielzeit sechs Schüsse und hielt im Elfmeterschießen die Versuche von Kai Havertz und Nick Woltemade, was den überraschenden 4:3-Erfolg der La Albirroja ermöglichte – die erste Niederlage Deutschlands im Elfmeterschießen bei einer WM überhaupt. Nach dem Aus im Achtelfinale gegen Frankreich kehrte Gill zu seinem Klub San Lorenzo zurück und kam in den ersten vier Spielen der Clausura auf 20 Paraden, darunter ein Zu-Null-Spiel beim 1:0-Sieg gegen Gimnasia de La Plata am 28. Juli. Seine starken WM-Auftritte haben das Interesse europäischer Klubs geweckt – Lille aus Frankreich soll zu den Interessenten gehören.

Ibrahim Hassan: Von Oviedo zu Celtic

Ägypten stand kurz vor einem historischen Sieg gegen Argentinien im Achtelfinale, ehe die Albiceleste mit drei Toren in der Schlussphase das Spiel drehte. Rechtsaußen Ibrahim Hassan war einer der auffälligsten Spieler der Pharaonen: Er sprintete an Julián Álvarez vorbei, tunnelte Nicolás Tagliafico und bereitete mit einer brillanten Körpertäuschung das zweite Tor der Ägypter per Flanke vor. Nach einer starken Saison in der zweiten spanischen Liga mit Oviedo wechselte der 24-Jährige zum schottischen Meister Celtic. Dort soll er nun in der Champions League glänzen, wo Celtic in der Play-off-Runde auf LASK aus Österreich trifft, um die Ligaphase zu erreichen.

Elijah Just: Neuseelands Rekordtorschütze bei Swansea

In nur 54 Minuten beim Auftaktspiel Neuseelands gegen den Iran im Los Angeles Stadium wurde Elijah Just zum Rekordtorschützen seines Landes bei Weltmeisterschaften. Besonders beeindruckend war die Art und Weise, wie der 26-Jährige seine Chancen nutzte: Ein weicher Lupfer über den Gegner, gefolgt von einem Volleyschuss mit dem rechten Fuß, und ein traumhaftes Finish nach einem Doppelpass. Zwischenzeitlich führte Just sogar das Rennen um den adidas Goldenen Schuh an, am Ende standen drei Tore für den All Whites-Angreifer zu Buche. Nach einer starken Debütsaison in Schottland bei Motherwell – er war der erste Spieler des Klubs, der bei einer WM traf – wechselte Just am 22. Juli zu Swansea City in die Championship. Sein Debüt für die Swans gab er am 8. August im Carabao Cup gegen Birmingham.

Santiago Quiñones: Mexikos Startorschütze bleibt bei Al Qadsiah

Zwei Jahre hatte Santiago Quiñones nicht mehr für Mexiko getroffen – doch im Eröffnungsspiel gegen Südafrika erlöste er sich und erzielte das erste Tor der WM. Damit zog er mit den mexikanischen Legenden Luis Hernández und Javier Hernández gleich, die ebenfalls vier WM-Tore erzielt haben. Bei seinem Klub Al Qadsiah in Saudi-Arabien war Quiñones zuvor schon äußerst treffsicher, und seine WM-Leistung weckte Begehrlichkeiten – sogar ein Angebot vom FC Chelsea wurde kolportiert. Doch Al Qadsiah bleibt hart: Der Torjäger ist nicht verkäuflich, und man erwartet eine weitere erfolgreiche Saison in der Saudi Pro League.

Eloy Room: Curaçaos Rekordhalter im Tor

Eloy Room schrieb Geschichte, als er beim 0:0 gegen Ecuador 16 Schüsse parierte und damit den Rekord des ehemaligen US-Torhüters Tim Howard aus dem Jahr 2014 (gegen Belgien) einstellte. Dieser Auftritt half Curaçao, den ersten Punkt seiner WM-Geschichte zu holen. Nach dem Vorrundenaus kehrte der 37-Jährige zu seinem Klub Miami FC in der USL Championship zurück und bestritt bisher acht Pflichtspiele, davon zwei ohne Gegentor.

Vozinha: Kap Verdes Held wechselt zu Colo Colo

Die Geschichte der WM 2026 wäre ohne Vozinha nicht vollständig. Kap Verde war bereits der Liebling der Neutralen wegen seiner Außenseiterrolle – und das wurde noch größer, als der 40-Jährige im Auftaktspiel gegen den späteren Weltmeister Spanien sieben Paraden zeigte. Im letzten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien hielt er erneut seinen Kasten sauber und sicherte seinem Land den Einzug in die K.o.-Runde. Zwar scheiterte man im Achtelfinale an Argentinien, doch Vozinhas Vermächtnis ist gesichert. Seine Leistungen weckten weltweit Interesse: Der chilenische Spitzenklub Colo Colo sicherte sich im August die Dienste des Routiniers mit einem Sechs-Monats-Vertrag und der Option auf ein weiteres Jahr. Da die chilenische Saison bereits läuft, könnte Vozinha schon in diesem Monat sein Debüt feiern.

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