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Weston McKennie: Der Motor der aufstrebenden USAWeston McKennie treibt die USA bei der FIFA WM 2026 mit seiner ansteckenden Persönlichkeit und energiegeladenem Spiel an. Der 27-Jährige ist der einzige Spieler, der alle vier Spiele der Co-Gastgeber bestritt, und glänzt sowohl offensiv als auch defensiv./images/de/2026/07/weston-mckennie-der-motor-der-aufstrebenden-usa-0678c5c1-800w.webpWeston McKennie: Der Motor der aufstrebenden USA

Weston McKennie: Der Motor der aufstrebenden USA

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Weston McKennie im US-Trikot jubelt nach einem Tor im Stadion der San Francisco Bay Area während der FIFA WM 2026 — latest news and analysis.

Kurzüberblick

Weston McKennie treibt die USA bei der FIFA WM 2026 mit seiner ansteckenden Persönlichkeit und energiegeladenem Spiel an. Der 27-Jährige ist der einzige Spieler, der alle vier Spiele der Co-Gastgeber bestritt, und glänzt sowohl offensiv als auch defensiv.

Mit einer ansteckenden Persönlichkeit abseits des Platzes und einem ebenso energiegeladenen Spielstil verhilft Weston McKennie der US-amerikanischen Nationalmannschaft bei der FIFA Weltmeisterschaft 2026 zu Höhenflügen. Die USA haben seit den letzten Monaten des Jahres 2017 einen langen Weg zurückgelegt.

Vom Tiefpunkt zum Aufschwung

Im Oktober 2017 verpassten die USA die Qualifikation für die FIFA WM 2018 in Russland, nachdem sie am letzten Spieltag der CONCACAF-Qualifikation 1:2 gegen Trinidad und Tobago verloren hatten. Es war der Tiefpunkt für eine Nationalmannschaft, die sich zuvor für sieben aufeinanderfolgende Weltmeisterschaftsendrunden qualifiziert hatte. Doch bereits im darauffolgenden Monat zeigte sich ein Hoffnungsschimmer: Unter Interimstrainer Dave Sarachan wurde eine überwiegend junge und unerfahrene Spielergruppe für ein Freundschaftsspiel in Portugal nominiert – darunter der 19-jährige Weston McKennie.

Von Anfang an stach er hervor. Die Energie und Begeisterung, die er ins Training einbrachte, waren ansteckend, und abseits des Platzes machte sich seine aufgeschlossene Persönlichkeit schnell bemerkbar, unter anderem als er beim ersten Mannschaftsessen ein komplettes Lied von Lil' Wayne rappte. Tage später wurde der Schmerz und die Frustration der US-Fans über das Verpassen der WM 2018 vorübergehend vergessen, als McKennie in einem 1:1-Unentschieden gegen eine portugiesische Mannschaft ohne Cristiano Ronaldo die Führung erzielte. Vor nur wenigen US-Anhängern in Leiria drehte McKennie jubelnd ab und rief seinen Teamkollegen „Let's go!“ zu.

Eine zentrale Rolle bei der WM 2026

Mehr als achteinhalb Jahre später führt McKennie immer noch die Jubelfeiern an, aber sie sehen ganz anders aus. Nach einem 2:0-Sieg über Bosnien und Herzegowina im Sechzehntelfinale der FIFA WM 2026 stimmte ein vollbesetztes San Francisco Bay Area Stadium fröhlich in die John-Denver-Klassiker „Country Roads“ ein, während McKennie sie ausgelassen dirigierte. Mit McKennie im Zentrum des Geschehens sind die USA auf dem Vormarsch. „Amerika ist auf Glauben aufgebaut, wir haben das von uns selbst erwartet, und es spielt keine Rolle, was die Außenstehenden sagen – wir werden immer an uns und aneinander glauben“, sagte McKennie.

Doch McKennie ist weit mehr als nur ein „Stimmungsmacher“. Er ist vielleicht der unverzichtbarste Spieler der USA bei diesen Endrunden. Der 27-jährige gebürtige Texaner und Juventus-Spieler ist der einzige Spieler, der alle vier Spiele der Co-Gastgeber bestritten hat, und hat dabei nur fünf Minuten verpasst. Für Trainer Mauricio Pochettino ist er in beide Richtungen von entscheidender Bedeutung. Allein gegen Bosnien und Herzegowina gelangen ihm fünf defensive, die Abwehrreihen durchbrechende Pässe, womit er im Turnier auf insgesamt 13 kommt – vier mehr als jeder andere Spieler. Obwohl er bisher weder Tore noch Vorlagen beisteuerte, hat seine Präsenz in der Offensive dazu beigetragen, dass die USA zehn Tore erzielten – das erste Mal, dass eine CONCACAF-Mannschaft bei einer Weltmeisterschaft zweistellig traf.

„Ich denke, er verdient die volle Anerkennung, denn das Talent, das er hat, und die Kapazität, die Qualität – das ist er“, sagte Pochettino vor dem Sechzehntelfinale. „Er hat in manchen Momenten erkannt: ‚Ich kann besser sein. Ich kann den Anforderungen des Spiels gerecht werden.‘ Deshalb gratuliere ich ihm, denn er muss so weitermachen, denn er ist ein fantastischer Spieler und ein wichtiger Spieler für uns.“

Defensive Stärke und Teamwork

In der Defensive ist McKennie ebenso wertvoll. Ob es die beiden gewonnenen Luftzweikämpfe gegen Bosnien und Herzegowina waren oder das unermüdliche Laufen, während die USA in der letzten halben Stunde in Unterzahl spielten – McKennies Fähigkeit, den Gegner im Vorwärtsgang zu stören, zahlt sich enorm aus. „Ich denke, er ist wirklich wichtig für uns“, sagte Verteidiger Sergiño Dest. „Er ist so ein Box-to-Box-Spieler. Er läuft viel. Er hilft viel. Er geht mit vollem Einsatz in die Zweikämpfe, und das ist sehr hilfreich für die Mannschaft, denn das brauchen wir auch. Wir brauchen Ausgeglichenheit, und ich habe das Gefühl, dass wir viele verschiedene Spielertypen haben, und er ist einfach ein sehr wichtiger Spieler für uns.“

Nachdem die USA zum ersten Mal seit 2002 ein K.-o.-Runden-Spiel gewonnen haben, werden sie am 6. Juli in Seattle gegen Belgien versuchen, Geschichte zu schreiben. Sollte ihnen das gelingen, kann man darauf wetten, dass McKennie sowohl am Sieg als auch an der Feier einen großen Anteil haben wird.

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