Endrick erneut auf der Bank: Brasilien setzt auf Cunha, Vini Jr. und Raphinha

Kurzüberblick
Brasiliens Jungstar Endrick sitzt im nächsten Länderspiel erneut nur auf der Bank. Trainer Dorival Júnior vertraut im Angriff auf eine erfahrene Offensive mit Cunha, Vinícius Júnior und Raphinha.
Die brasilianische Nationalmannschaft hat ihre Startelf für das anstehende Spiel bekannt gegeben – und erneut muss sich Jungstar Endrick mit einem Platz auf der Ersatzbank begnügen. Der 18-jährige Stürmer von Real Madrid, der in den vergangenen Monaten für Aufsehen gesorgt hatte, wurde von Trainer Dorival Júnior nicht in die erste Elf berufen.
Erfahrene Offensive soll für Tore sorgen
Stattdessen setzt Brasilien vorne auf eine eingespielte Reihe: Matheus Cunha (Wolverhampton Wanderers), Vinícius Júnior (Real Madrid) und Raphinha (FC Barcelona) bilden den Angriff. Alle drei Spieler verfügen über reichlich internationale Erfahrung und sollen die nötige Durchschlagskraft liefern. Vinícius Júnior, der zuletzt bei Real Madrid überzeugte, und Raphinha, der beim FC Barcelona eine starke Saison spielt, gelten als gesetzt. Cunha, der sich bei den Wolves einen Stammplatz erkämpft hat, erhält den Vorzug vor dem hochtalentierten Endrick.
Endricks schwierige Situation
Für Endrick ist es die nächste Enttäuschung in der Nationalmannschaft. Der Angreifer, der im Sommer 2024 von Palmeiras zu Real Madrid wechselte, hatte in den vorherigen Länderspielen nur Kurzeinsätze erhalten. Trotz seiner beeindruckenden Torquote im Verein und bei den Jugendnationalmannschaften scheint Trainer Dorival Júnior noch nicht vollständig von ihm überzeugt zu sein. Die Konkurrenz im brasilianischen Angriff ist enorm: Mit Spielern wie Gabriel Jesus, Richarlison oder Gabriel Martinelli warten weitere namhafte Stürmer auf ihre Chance.
Brasilien trifft in dieser Länderspielpause auf starke Gegner. Die Seleção kämpft in der WM-Qualifikation um wichtige Punkte, um sich frühzeitig das Ticket für die Weltmeisterschaft 2026 zu sichern. Die Entscheidung des Trainers, auf erfahrene Kräfte zu setzen, unterstreicht den Druck, unter dem die Mannschaft steht.
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