WM-Torfluchten gebrochen: Diese Nationen beenden ihre Durststrecken 2026

Kurzüberblick
16 der 48 Teilnehmer der FIFA WM 2026™ kehrten nach mindestens einem Turnier ohne Tor zurück. Von Schweden bis Schottland – ein Überblick über die Teams, die ihre Torfluchten beendeten.
Bei der FIFA WM 2026™ in den USA, Kanada und Mexiko treten 48 Nationen an, darunter 16, die nach mindestens einem kompletten Turnier ohne eigenen Treffer wieder auf der WM-Bühne stehen. FIFA blickt auf die Teams, die ihre Torfluchten beendet haben.
Schweden: Forsbergs Erbe und Ayaris Befreiungsschlag
Schwedens Verpassen der WM 2022 in Katar überraschte viele, nachdem die Mannschaft vier Jahre zuvor in Russland bis ins Viertelfinale vorgedrungen war – Emil Forsberg traf damals im Achtelfinale gegen die Schweiz zum 1:0-Sieg. Knapp acht Jahre später war es Yasin Ayari, der in Monterrey den Auftakt zum beeindruckenden 5:1-Sieg gegen Tunesien erzielte und damit die schwedische Torflaute beendete.
Ägypten: Salahs Rückkehr und historischer Punktgewinn
Ägypten kehrte nach 28 Jahren Abstinenz bei der WM 2018 zurück, startete aber mit zwei Niederlagen. Mohamed Salah erzielte im letzten Gruppenspiel gegen Saudi-Arabien die Führung, konnte eine 1:2-Niederlage jedoch nicht verhindern. Bei der WM 2026 überraschten Salah und Co. Belgien mit einem Traumtor von Emam Ashour und erkämpften anschließend ein 1:1-Unentschieden – der erste WM-Punkt für Ägypten seit 36 Jahren.
Bosnien und Herzegowina: Lukic köpft das Comeback
Die Europäer gaben bei der WM 2014 in Brasilien ihr Debüt und feierten dort den ersten Sieg gegen den Iran. Avdija Vrsajevic besiegelte den 3:1-Erfolg und war bis zu diesen Finals der letzte bosnische Torschütze bei einer WM. Jovo Lukic änderte dies mit einem Kopfball zur Führung gegen Kanada – das Spiel endete 1:1.
Elfenbeinküste: Diallo schreibt Geschichte
Einen Tag vor Bosniens Sieg gegen den Iran traf Wilfried Bony für die Elfenbeinküste beim 1:2 gegen Griechenland. Drei Turniere lang blieben die Elefanten ohne WM-Tor, bis Amad Diallo mit einem dramatischen Siegtreffer gegen Ecuador die Durststrecke beendete.
Paraguay: Mauricios Trosttor nach 16 Jahren
Ähnlich wie Schweden erlebte Paraguay nach einer starken WM 2010 einen Absturz. La Albirroja erreichte damals erstmals das Viertelfinale, scheiterte aber knapp an Spanien. Das letzte Tor jener Endrunde erzielte Cristian Riveros im Gruppensieg gegen die Slowakei. 16 Jahre später war es Mauricio, der beim 1:4 gegen die USA den Ehrentreffer erzielte und die Torflaute beendete.
Neuseeland: Just beschert den All Whites ein Unentschieden
Shane Smeltz erzielte 2010 das wohl ikonischste Tor der All Whites im berühmten 1:1 gegen den amtierenden Weltmeister Italien – die Neuseeländer blieben in der Gruppenphase ungeschlagen, verpassten aber das Achtelfinale. Drei Turniere und 16 Jahre später kehrten sie zurück, und Elijah Just traf im packenden 2:2 gegen den Iran.
Tschechien: Krejci köpft nach 20 Jahren
Tomas Rosicky glänzte bei Tschechiens WM-Debüt 2006 mit zwei Toren beim 3:0-Sieg gegen die USA, doch das reichte nicht fürs Achtelfinale. Knapp 20 Jahre später brachte Ladislav Krejci die Tschechen per Kopf gegen Südkorea in Führung – am Ende stand eine 1:2-Niederlage.
Schottland: McGinns Glückstreffer beendet 28-jährige Durststrecke
Die Schotten reisten voller Vorfreude nach Boston zum Auftakt gegen Haiti – es war ihre erste WM-Teilnahme im neuen Jahrtausend. Craig Burleys Lupfer gegen Norwegen bei der WM 1998 war der letzte schottische Treffer gewesen, bis John McGinn mit einem abgefälschten Schuss die Tartan Army in Ekstase versetzte und den 1:0-Sieg besiegelte.
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