Kap Verdes WM-Märchen geht nach Saudi-Remis weiter
Kurzüberblick
Kap Verde erkämpft sich das dritte Unentschieden in der Gruppenphase und zieht damit bei seiner WM-Premiere ins Achtelfinale ein. Saudi-Arabien scheidet dagegen aus.
Kap Verde hat bei seiner ersten Weltmeisterschaft ein weiteres Kapitel seiner beeindruckenden Geschichte geschrieben. Durch ein 0:0-Unentschieden gegen Saudi-Arabien sicherte sich die Mannschaft den dritten Punkt in der Gruppenphase und qualifizierte sich sensationell für die Runde der letzten 32. Für Saudi-Arabien hingegen bedeutete das Remis das Aus in der Vorrunde.
Eine historische Leistung
Die kapverdische Nationalmannschaft, die erstmals an einer Weltmeisterschaft teilnimmt, zeigte erneut eine kämpferisch starke Vorstellung. Nach zwei vorangegangenen Unentschieden reichte das dritte Remis, um den Sprung in die K.o.-Runde zu schaffen. Das Team von Trainer Bubista bewies einmal mehr seine defensive Stabilität und ließ kaum Torchancen der Saudis zu.
Der Spielverlauf
Die Partie war von Beginn an von großer Vorsicht auf beiden Seiten geprägt. Kap Verde konzentrierte sich auf eine kompakte Defensive, während Saudi-Arabien mehr Ballbesitz hatte, aber kaum zwingende Möglichkeiten herausspielte. In der zweiten Hälfte erhöhten die Saudis den Druck, doch die kapverdische Abwehr um Kapitän Stopira hielt stand. Am Ende blieb es beim torlosen Unentschieden, das Kap Verde den Einzug ins Achtelfinale bescherte.
Auswirkungen auf die Gruppenphase
Mit diesem Ergebnis beendet Kap Verde die Gruppenphase mit drei Punkten aus drei Unentschieden und zieht als einer der besten Gruppendritten ins Achtelfinale ein. Saudi-Arabien hingegen scheidet mit nur einem Punkt aus dem Turnier aus. Für den afrikanischen Außenseiter ist dies der größte Erfolg der Verbandsgeschichte und ein weiterer Beleg für den Aufschwung des Fußballs auf den Kapverden.
Die Mannschaft um Trainer Bubista hat sich durch ihre disziplinierte Spielweise und ihren Teamgeist in die Herzen der Fußballfans gespielt. Nun wartet in der nächsten Runde ein schwerer Gegner, doch die Kapverdier haben gezeigt, dass sie mit jedem Gegner mithalten können.
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