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Belgien besiegt USA trotz überragendem Tim HowardBelgien setzte sich im Achtelfinale der WM 2014 mit 2:1 nach Verlängerung gegen die USA durch. Torwart Tim Howard hielt die USA mit einer Rekordzahl an Paraden im Spiel, doch Romelu Lukaku entschied die Partie für Belgien./images/de/2026/07/belgien-besiegt-usa-trotz-uberragendem-tim-howard-5d0fb822-800w.webpBelgien besiegt USA trotz überragendem Tim Howard

Belgien besiegt USA trotz überragendem Tim Howard

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Belgische Spieler jubeln nach dem Siegtreffer gegen die USA im WM-Achtelfinale 2014 in der Arena Fonte Nova in Salvador — latest news and analysis.

Kurzüberblick

Belgien setzte sich im Achtelfinale der WM 2014 mit 2:1 nach Verlängerung gegen die USA durch. Torwart Tim Howard hielt die USA mit einer Rekordzahl an Paraden im Spiel, doch Romelu Lukaku entschied die Partie für Belgien.

Im Achtelfinale der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien traf Belgien auf die USA. Die Begegnung, die am 1. Juli 2014 in der Arena Fonte Nova in Salvador ausgetragen wurde, endete mit einem 2:1-Sieg für Belgien nach Verlängerung. Dabei lieferte der amerikanische Torwart Tim Howard eine der beeindruckendsten Leistungen in der WM-Geschichte ab.

Howards Rekordvorstellung

Tim Howard, damals 35 Jahre alt und Torhüter von Everton, zeigte eine überragende Partie. Er parierte insgesamt 16 Schüsse – so viele wie kein anderer Torwart in einem WM-Spiel seit Beginn der Aufzeichnungen. Ohne seine Glanzparaden wäre die Partie bereits in der regulären Spielzeit entschieden gewesen. Belgien dominierte das Spiel über weite Strecken und erspielte sich zahlreiche Torchancen, scheiterte aber immer wieder am US-Schlussmann.

Belgische Überlegenheit

Die Mannschaft von Trainer Marc Wilmots hatte 38 Torschüsse, davon 27 auf das Tor. Die USA kamen dagegen nur auf 14 Abschlüsse, von denen sieben auf das Tor gingen. Trotz dieser Überlegenheit blieb es bis zur Verlängerung torlos. In der 93. Minute erzielte Kevin De Bruyne das 1:0 für Belgien, nachdem er von einem Abpraller profitierte. In der 105. Minute erhöhte Romelu Lukaku auf 2:0. Die USA kamen in der 107. Minute durch Julian Green noch zum Anschlusstreffer, doch Belgien brachte den Vorsprung ins Ziel.

Lukaku als Matchwinner

Romelu Lukaku, der in der 60. Minute für Divock Origi eingewechselt worden war, spielte eine entscheidende Rolle. Er bereitete das erste Tor vor und erzielte das zweite selbst. Der damals 21-jährige Stürmer, der auf Leihbasis für Everton spielte, zeigte seine Qualitäten als Joker. Sein Tor in der Verlängerung war der verdiente Lohn für die belgische Drangphase.

USA kämpferisch stark

Die US-amerikanische Mannschaft unter Trainer Jürgen Klinsmann zeigte trotz der Niederlage eine starke Moral. Nach dem 0:2-Rückstand gab sie nicht auf und verkürzte durch Julian Green, der in der 72. Minute eingewechselt worden war. Green, damals 19 Jahre alt und beim FC Bayern München unter Vertrag, erzielte sein erstes WM-Tor. Die USA hatten in der Schlussphase noch die Chance zum Ausgleich, doch Belgien verteidigte den knappen Vorsprung.

Historischer Kontext

Für Belgien war der Sieg der Einzug ins Viertelfinale, wo man auf Argentinien traf und mit 0:1 verlor. Es war das beste WM-Ergebnis Belgiens seit 1986, als man Vierter wurde. Die USA schieden im Achtelfinale aus, was dennoch eine respektable Leistung war, nachdem man in der Gruppenphase gegen Ghana und Portugal gewonnen und gegen Deutschland knapp verloren hatte. Tim Howards Rekord von 16 Paraden bleibt bis heute (Stand 2023) die höchste Anzahl in einem WM-Spiel.

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