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Alaba: Wir müssen stolz auf uns sein | FIFA WM 2026Österreichs Kapitän David Alaba, Rekordspieler Marko Arnautović und Torhüter Alexander Schlager äußern sich nach dem Achtelfinal-Aus gegen Spanien./images/de/2026/07/alaba-wir-mussen-stolz-auf-uns-sein-fifa-wm-2026-68289be5-800w.webpAlaba: Wir müssen stolz auf uns sein | FIFA WM 2026

Alaba: Wir müssen stolz auf uns sein | FIFA WM 2026

Aktualisiert 3 min read
David Alaba im österreichischen Nationaltrikot nach der 0:3-Niederlage gegen Spanien im WM-Achtelfinale, enttäuscht, aber mit erhobenem Kopf

Kurzüberblick

Österreichs Kapitän David Alaba, Rekordspieler Marko Arnautović und Torhüter Alexander Schlager äußern sich nach dem Achtelfinal-Aus gegen Spanien.

Österreichs Rückkehr zur FIFA Fußball-Weltmeisterschaft™ nach 28 Jahren – zuletzt war das Team 1998 in Frankreich dabei – endete mit einer bitteren Erfahrung. Zwar war die Freude über das Erreichen der K.o.-Runde riesig, doch die deutliche 0:3-Niederlage gegen Spanien im Achtelfinale war schwer zu verdauen. Die Mannschaft um Kapitän David Alaba, Rekordspieler Marko Arnautović und Torhüter Alexander Schlager zeigte sich nach dem Spiel enttäuscht, aber auch stolz auf das Erreichte.

„Eine gewisse Leere“ – die Reaktionen nach dem Spiel

„Da ist eine gewisse Leere in uns, eine gewisse Trauer. Wir sind natürlich extrem enttäuscht“, sagte Kapitän David Alaba nach der Partie. „Das ist auch die Stimmung in der Kabine. Aber wir müssen stolz auf uns sein, genauso wie in den letzten Wochen.“ Alaba, der als Abwehrchef und Führungsspieler eine zentrale Rolle im Team einnahm, betonte, dass die Mannschaft trotz des Ausscheidens nicht den Kopf hängen lassen sollte.

Marko Arnautović, der mit 137 Länderspielen und 49 Toren österreichischer Rekordspieler und -torschütze ist, pflichtete ihm bei: „Ich denke, die Jungs sollten nicht zu niedergeschlagen sein. Kopf hoch – wir haben wieder Geschichte geschrieben.“ Arnautović erzielte bei dieser WM zwei Tore und war damit einer der Garanten für den Erfolg in der Gruppenphase.

Torhüter Alexander Schlager, der erneut mehrere wichtige Paraden zeigte, analysierte den Spielverlauf: „Solange es 1:0 steht, hat man immer das Gefühl, dass sich ein Spiel auf diesem Niveau jederzeit drehen kann. Man muss daran glauben. Natürlich wird es bei 2:0 schwieriger, aber auch da muss man bis zum Ende alles riskieren – es ist ein K.o.-Spiel. Bei 3:0 war die Sache entschieden. Am Ende ist es in diesem Moment sehr, sehr enttäuschend, weil wir unser Land wirklich gerne weiter vertreten hätten. Aber wir müssen es so akzeptieren, wie es ist.“

„Große Träume“ – Alaba über die Ambitionen des Teams

Alaba sprach auch über die Bedeutung der WM-Teilnahme nach so langer Abstinenz: „Natürlich ist es etwas Besonderes.“ Doch er machte deutlich, dass es der Mannschaft nicht nur um die Teilnahme ging: „An diesem Punkt haben wir ein Team, das groß denkt und große Träume hat. Wenn man diese Träume nicht verwirklichen kann, tut das sehr weh.“ Österreich hatte in der Gruppenphase mit starken Leistungen überzeugt und sich als Gruppenzweiter für die K.o.-Runde qualifiziert.

Arnautovic stellte klar: „Ich will niemanden hören, der sagt, wir hätten es besser machen können. Jeder von uns sollte stolz auf das sein, was er geleistet hat. Die Jungs haben Großartiges geleistet, und ich bin sehr stolz auf sie.“

Ende einer Ära: Arnautović tritt aus Nationalteam zurück

Für Österreich markiert das WM-Aus nicht nur das Ende des Turniers, sondern auch das Ende einer Ära: Arnautović bestätigte seine vor einigen Monaten angekündigte Entscheidung, seine Nationalmannschaftskarriere zu beenden. „Ich bin sehr traurig, sehr emotional. Viele Tränen. Aber dann kommt auch der Moment, in dem ich sagen kann, dass ich glücklich und dankbar bin, überhaupt die Ehre gehabt zu haben, so viele Jahre für dieses Land zu spielen“, sagte der 35-Jährige, der in 137 Länderspielen 49 Tore erzielte, darunter zwei bei dieser WM.

Die WM ist nun vorbei, doch Österreich blickt bereits nach vorne: Im September steht die UEFA Nations League auf dem Programm, und langfristig will das Team dafür sorgen, dass WM-Teilnahmen keine Ausnahme mehr sind, sondern wieder zur Regel werden. Die Mannschaft um Alaba und die jungen Talente hat gezeigt, dass sie auf höchstem Niveau mithalten kann – ein vielversprechender Ausblick für die Zukunft.

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