Roberto Mancini offiziell zum neuen italienischen Nationaltrainer ernannt

Kurzüberblick
Der italienische Fußballverband hat Roberto Mancini offiziell zum neuen Cheftrainer der Nationalmannschaft ernannt. Der 53-Jährige tritt die Nachfolge von Gian Piero Ventura an, der nach dem verpassten WM-Qualifikation entlassen wurde.
Der italienische Fußballverband (FIGC) hat die Ernennung von Roberto Mancini zum neuen Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft offiziell bestätigt. Der 53-jährige Ex-Profi, der zuletzt den russischen Klub Zenit St. Petersburg trainierte, unterschrieb einen Vertrag bis zur Europameisterschaft 2020 mit einer Option auf Verlängerung.
Rückkehr zu alter Wirkungsstätte
Für Mancini ist es eine Rückkehr zu den Wurzeln: Der gebürtige Jesi in der Region Marken absolvierte 36 Länderspiele für Italien und war Teil des Teams, das bei der Europameisterschaft 1992 in Schweden das Halbfinale erreichte. Als Trainer feierte er seine größten Erfolge mit Inter Mailand, wo er zwischen 2004 und 2008 drei Meistertitel in Folge gewann, sowie mit Manchester City, das er 2012 zur ersten englischen Meisterschaft seit 44 Jahren führte.
Herausforderung nach WM-Debakel
Mancini übernimmt eine Mannschaft, die sich nach dem verpassten WM-Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland im Umbruch befindet. Der frühere Trainer Gian Piero Ventura war nach dem historischen Scheitern im November 2017 entlassen worden. Italien verpasste damit zum ersten Mal seit 1958 eine Weltmeisterschaftsendrunde. Der Verband setzt nun auf Mancinis Erfahrung und seine Fähigkeit, junge Talente zu integrieren und ein neues Team aufzubauen.
Mancini selbst zeigte sich bei seiner Vorstellung optimistisch: „Ich bin stolz, diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. Wir haben viel Arbeit vor uns, aber ich bin überzeugt, dass wir wieder an die Spitze des Weltfußballs zurückkehren können.“
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