Mourinho: „Ich bin hungrig wie ein Kind ohne Titel“

Kurzüberblick
José Mourinho zeigt sich bei seiner Rückkehr auf die Trainerbank voller Tatendrang. Er vergleicht seine Ankunft mit der Begeisterung eines Kindes, das noch nie einen Titel gewonnen hat, und betont seinen großen Hunger auf Erfolg.
José Mourinho hat sich bei seiner Rückkehr auf die Trainerbank mit bemerkenswerter Demut und zugleich großem Ehrgeiz präsentiert. „Ich bin hier mit der Begeisterung eines Kindes angekommen, das noch keinen einzigen Titel gewonnen hat“, sagte der portugiesische Star-Trainer in einem Interview mit dem spanischen Fernsehsender El Chiringuito. Und er fügte hinzu: „Ich bin hungrig.“
Ein Neuanfang mit alter Leidenschaft
Der 61-Jährige, der im Laufe seiner Karriere nahezu jeden bedeutenden Titel im europäischen Fußball gewonnen hat, betonte, dass er sich bei seiner neuen Aufgabe so fühle, als würde er ganz von vorn beginnen. Diese Einstellung, so Mourinho, sei der Schlüssel zu seiner anhaltenden Motivation. „Ich habe das Gefühl, als hätte ich noch nichts erreicht“, erklärte er und unterstrich damit seinen ungebrochenen Ehrgeiz.
Mourinho, der zuletzt bei der AS Rom tätig war und dort 2022 die UEFA Europa Conference League gewann, hatte den italienischen Hauptstadtklub im Januar 2024 verlassen. Nun übernimmt er neue Herausforderungen, die er mit der gleichen Intensität angehen will wie zu Beginn seiner Laufbahn.
Eine Karriere voller Erfolge
Der gebürtige Setubalenser kann auf eine beeindruckende Titelsammlung zurückblicken: zwei Champions-League-Siege mit dem FC Porto (2004) und Inter Mailand (2010), Meisterschaften in Portugal, England, Italien und Spanien sowie zahlreiche nationale Pokale. Trotz dieser Erfolge scheint Mourinho nichts von seiner ursprünglichen Begeisterung verloren zu haben.
Seine Aussage, mit der „Aufregung eines Kindes“ zu kommen, könnte auch als Botschaft an Kritiker verstanden werden, die ihm in den vergangenen Jahren eine gewisse Abgeklärtheit oder gar Müdigkeit unterstellt hatten. Mourinho hingegen signalisiert: Die Leidenschaft für den Fußball ist ungebrochen.
Reaktionen und Ausblick
Die Worte des Portugiesen wurden in den sozialen Medien und unter Fans kontrovers diskutiert. Einige sehen darin die Rückkehr des alten, ungestümen Mourinho, andere interpretieren sie als Zeichen von Reife und Selbstreflexion. Fest steht: Mit seiner unverwechselbaren Mischung aus Selbstbewusstsein und emotionaler Ansprache bleibt José Mourinho einer der prägendsten Trainerpersönlichkeiten des Weltfußballs.
Welche Aufgaben genau auf ihn warten, ließ Mourinho in dem Interview offen. Doch seine Aussagen deuten darauf hin, dass er bereit ist, neue Herausforderungen mit voller Energie anzugehen – und dass er noch lange nicht am Ende seiner Mission angekommen ist.
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