Infantino: WM in USA ohne Trump „unmöglich“

Kurzüberblick
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat erklärt, dass die Ausrichtung einer Weltmeisterschaft in den USA ohne die Unterstützung von Donald Trump „unmöglich“ gewesen wäre. Er betonte sein „großartiges Verhältnis“ zum ehemaligen US-Präsidenten.
FIFA-Präsident Gianni Infantino hat die entscheidende Rolle von Donald Trump bei der Ausrichtung einer Weltmeisterschaft in den Vereinigten Staaten hervorgehoben. Ohne die Hilfe des ehemaligen US-Präsidenten wäre es „unmöglich“ gewesen, das Turnier in den USA zu organisieren, sagte Infantino in einem Interview. Er pflege ein „großartiges Verhältnis“ zu Trump.
Hintergrund der Aussagen
Infantino äußerte sich im Rahmen der Vorbereitungen für die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft 2025, die in den USA stattfinden soll, sowie im Hinblick auf die Weltmeisterschaft 2026, die gemeinsam von den USA, Kanada und Mexiko ausgerichtet wird. Die USA werden dabei als Gastgeber der meisten Spiele fungieren. Infantino betonte, dass Trumps Unterstützung in der Anfangsphase der Planung von unschätzbarem Wert gewesen sei, insbesondere bei der Sicherung von Stadien und Infrastruktur.
Trumps Einfluss auf den internationalen Fußball
Trump, der von 2017 bis 2021 US-Präsident war, hat sich wiederholt für die Ausrichtung großer Sportereignisse in den USA eingesetzt. Bereits während seiner Amtszeit unterstützte er die erfolgreiche Bewerbung der nordamerikanischen Allianz für die WM 2026. Infantino zufolge habe Trump persönlich bei der Überwindung bürokratischer Hürden geholfen und die notwendigen politischen Weichen gestellt.
Die Beziehung zwischen Infantino und Trump ist nicht neu. Bereits 2018 trafen sich die beiden im Weißen Haus, um über die WM-Bewerbung zu sprechen. Infantino bezeichnete Trump damals als „großen Freund des Fußballs“. Kritiker werfen Infantino jedoch vor, sich zu eng an umstrittene Politiker zu binden, um die Interessen der FIFA zu fördern.
Ausblick auf die WM 2026
Die Weltmeisterschaft 2026 wird die erste mit 48 teilnehmenden Mannschaften sein und in 16 Städten in den USA, Kanada und Mexiko ausgetragen. Die USA werden mit 11 Spielorten den Großteil der Partien ausrichten. Infantino zeigte sich zuversichtlich, dass das Turnier ein voller Erfolg werde, auch dank der Unterstützung durch die politischen Führungskräfte in der Region.
Ob Trump bei der WM 2026 eine offizielle Rolle spielen wird, ist noch unklar. Infantino schloss jedoch nicht aus, dass der ehemalige Präsident bei der Eröffnungsfeier oder anderen Veranstaltungen auftreten könnte. „Wir sind für jede Unterstützung dankbar“, so Infantino.
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