Wayne Rooney: Sympathie für Schottland, aber nicht für Wales

Kurzüberblick
Wayne Rooney erklärt, warum er bei der Weltmeisterschaft eine Schwäche für Schottland entwickelt hat, während er Wales die Feierlichkeiten nach Englands EM-Aus 2016 nicht verzeiht.
Wayne Rooney hat sich in einem Interview zu seinen Gefühlen gegenüber den britischen Nachbarn geäußert. Der ehemalige englische Nationalspieler gesteht, dass er bei der Weltmeisterschaft eine Schwäche für Schottland entwickelt hat. Gleichzeitig zeigt er sich jedoch unversöhnlich gegenüber Wales, das nach Englands Ausscheiden bei der Europameisterschaft 2016 ausgelassen gefeiert hatte.
Sympathie für Schottland
Rooney erklärte, dass er während der WM „einen weichen Punkt“ für Schottland habe. Der Grund dafür sei die leidenschaftliche Unterstützung der schottischen Fans und die Art und Weise, wie die Mannschaft trotz schwieriger Umstände kämpfe. „Ich habe großen Respekt vor der schottischen Mentalität und der Unterstützung, die sie ihrer Mannschaft entgegenbringen“, so Rooney.
Keine Vergebung für Wales
Ganz anders sieht es mit Wales aus. Rooney erinnert sich noch genau an die Szenen nach dem EM-Aus Englands 2016, als walisische Spieler und Fans den englischen K.o. öffentlich bejubelten. „Das habe ich nicht vergessen und kann es auch nicht verzeihen“, sagte der 37-Jährige. Die Rivalität zwischen den beiden Nationen sei tief verwurzelt, und solche Aktionen hätten die Gräben nur vertieft.
Hintergrund der Rivalität
Die Rivalität zwischen England und Wales im Fußball hat eine lange Geschichte. Besonders brisant war das Aufeinandertreffen bei der EM 2016, als Wales im Halbfinale gegen Portugal ausschied, nachdem England bereits im Achtelfinale gegen Island gescheitert war. Die walisischen Feierlichkeiten nach dem englischen Aus wurden von vielen englischen Fans als respektlos empfunden.
Rooney, der 120 Länderspiele für England bestritt und dabei 53 Tore erzielte, betonte, dass er die schottische Leidenschaft schätze, aber die walisische Schadenfreude nicht vergessen könne. „Fußball lebt von Emotionen, aber manche Dinge gehen zu weit“, so der frühere Stürmer von Manchester United.
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