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Xabi Alonso: „Wir sind glücklich für Mudryk und wollen ihn im Kader“Leverkusens Trainer Xabi Alonso äußert sich unterstützend zu Mykhailo Mudryk nach dessen Doping-Sperre. Er betont, dass der Klub hinter dem Spieler steht und ihn weiterhin im Kader sehen möchte, während die genauen Umstände noch unklar sind./images/de/2026/08/xabi-alonso-wir-sind-glucklich-fur-mudryk-und-wollen-ihn-im-kader-af65b63c-800w.webpXabi Alonso: „Wir sind glücklich für Mudryk und wollen ihn im Kader“

Xabi Alonso: „Wir sind glücklich für Mudryk und wollen ihn im Kader“

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Xabi Alonso in einem Trainingsanzug von Bayer Leverkusen, der während einer Pressekonferenz ernst in die Kamera blickt, mit dem Vereinslogo im

Kurzüberblick

Leverkusens Trainer Xabi Alonso äußert sich unterstützend zu Mykhailo Mudryk nach dessen Doping-Sperre. Er betont, dass der Klub hinter dem Spieler steht und ihn weiterhin im Kader sehen möchte, während die genauen Umstände noch unklar sind.

Alonso stärkt Mudryk den Rücken

In einer Pressekonferenz hat sich Bayer Leverkusens Cheftrainer Xabi Alonso erstmals ausführlich zu Mykhailo Mudryk geäußert. Der spanische Coach machte deutlich, dass der Verein trotz der aktuellen Turbulenzen um den ukrainischen Flügelspieler voll hinter ihm steht. „Wir sind glücklich für Mudryk und wir wollen, dass er Teil des Kaders ist“, sagte Alonso mit Nachdruck. Diese Worte kommen zu einem Zeitpunkt, an dem über die sportliche Zukunft des 23-Jährigen spekuliert wird.

Alonso fügte hinzu: „Wahrscheinlich sind wir nicht in der Lage zu verstehen, was wir in diesen Momenten durchgemacht haben … er hat unsere volle Unterstützung.“ Mit diesen Worten spielte der Trainer auf die schwierige Phase an, die Mudryk derzeit durchlebt. Der Offensivspieler war zuvor in die Schlagzeilen geraten, nachdem bei ihm eine Substanz nachgewiesen worden war, die auf der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) steht. Die genauen Umstände des Falls sind noch nicht vollständig geklärt, und eine offizielle Anhörung steht aus.

Hintergrund: Mudryks Karriere und der Wechsel zu Leverkusen

Mykhailo Mudryk, geboren 2001 in Krasnohrad, Ukraine, gilt als eines der größten Talente des ukrainischen Fußballs. Er begann seine Profikarriere bei Shakhtar Donetsk, wo er sich mit starken Leistungen in der Champions League einen Namen machte. Im Januar 2023 wechselte er für eine Ablösesumme von rund 70 Millionen Euro zum FC Chelsea, wo er jedoch nie vollständig Fuß fassen konnte. Nach einer enttäuschenden Zeit in London wurde er im Sommer 2024 an Bayer Leverkusen ausgeliehen, um unter Xabi Alonso neue Impulse zu bekommen.

In Leverkusen zeigte Mudryk zunächst vielversprechende Ansätze, konnte aber nicht konstant an seine frühere Form anknüpfen. Dennoch sehen die Verantwortlichen um Sportdirektor Simon Rolfes großes Potenzial in ihm. Die Aussagen von Alonso deuten darauf hin, dass der Klub langfristig mit dem Ukrainer plant, auch wenn die aktuelle Situation Unsicherheit mit sich bringt.

Reaktionen und Ausblick

Die Fußballwelt reagiert gespalten auf den Fall. Während einige Experten eine harte Linie fordern, betonen andere die Unschuldsvermutung und die Notwendigkeit, den Spieler zu unterstützen. Alonso stellte sich klar auf die Seite seines Schützlings und machte deutlich, dass der menschliche Aspekt im Vordergrund stehe. „Wir müssen für ihn da sein, in guten wie in schlechten Zeiten“, so der Trainer.

Für Bayer Leverkusen bleibt die Situation angespannt. Der Klub hofft, dass die Angelegenheit schnell geklärt wird, um sich wieder auf den sportlichen Alltag konzentrieren zu können. In der Bundesliga kämpft die Mannschaft um die Tabellenspitze, und ein längerer Ausfall von Mudryk wäre ein herber Rückschlag. Die nächsten Wochen werden zeigen, wie sich der Fall entwickelt und ob Mudryk bald wieder auf dem Platz stehen kann.

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