Wales-Verteidigerin Evans wechselt von Liverpool zu Newcastle

Kurzüberblick
Die walisische Nationalspielerin Gemma Evans hat nach ihrem Abschied von Liverpool einen Vertrag beim WSL-2-Klub Newcastle United unterschrieben.
Die walisische Nationalspielerin Gemma Evans hat einen neuen Verein gefunden: Die 29-jährige Innenverteidigerin wechselt nach ihrem Abschied vom FC Liverpool zum Women's Super League 2-Klub Newcastle United. Das gab der nordenglische Zweitligist am Donnerstag bekannt.
Erfahrene Defensivspielerin für Newcastle
Evans, die in den vergangenen zwei Spielzeiten für die Reds auflief, bringt reichlich Erfahrung aus der höchsten englischen Spielklasse mit. Zuvor trug sie das Trikot von Manchester United, Reading, Bristol City und Yeovil Town. Insgesamt absolvierte sie 38 Pflichtspiele für Liverpool.
In der walisischen Nationalmannschaft zählt die Abwehrspielerin zu den Führungsfiguren unter Trainerin Rhian Wilkinson. In 90 Länderspielen erzielte Evans zwei Treffer und ist eine der erfahrensten Spielerinnen im Kader.
„Ein aufregendes Projekt“
„Ich bin glücklich, dass dieser Wechsel endlich über die Bühne gegangen ist“, sagte Evans gegenüber der Vereinswebsite von Newcastle. „Ich bin überglücklich, freue mich darauf, die Mädels und die Fans kennenzulernen und ihnen zu zeigen, was ich kann. Ich denke, es ist ein wirklich aufregendes Projekt, Teil davon zu sein, und ich kann es kaum erwarten, loszulegen.“
Ambitionen in der zweiten Liga
Newcastle United belegte in der vergangenen Saison den sechsten Platz in der zweiten englischen Frauenfußball-Liga. Mit der Verpflichtung von Evans unterstreicht der Klub jedoch seine Ambitionen, in der kommenden Spielzeit um den Aufstieg in die WSL mitzuspielen. Der Verein investiert zunehmend in seine Frauenabteilung und hofft, mit der Erfahrung der walisischen Nationalspielerin die Defensive zu stabilisieren.
Evans, die ihre Karriere bei Yeovil Town begann, bevor sie über Bristol City und Reading zu Manchester United wechselte, soll bei Newcastle eine Führungsrolle übernehmen. Ihre Routine und Zweikampfstärke könnten entscheidend sein, um das junge Team weiterzuentwickeln und den Aufstiegskampf anzuführen.
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