PSG erklärt Bradley Barcola für unverkäuflich

Kurzüberblick
Paris Saint-Germain betrachtet Bradley Barcola als unverkäuflich, ungeachtet möglicher Neuzugänge und seiner Zurückhaltung bei einer Vertragsverlängerung.
Paris Saint-Germain hat klargestellt, dass Bradley Barcola unter keinen Umständen zum Verkauf steht – unabhängig von möglichen Neuverpflichtungen im Sommer und der aktuellen Zurückhaltung des Spielers bei einer Vertragsverlängerung. Der französische Spitzenklub bewertet den 23-jährigen Flügelstürmer intern deutlich höher als die 116 Millionen Pfund (rund 135 Millionen Euro), die Manchester City im vergangenen Jahr für einen anderen Spieler ausgegeben hat.
Hohe Bewertung und klare Position
Nach Informationen von The Athletic sieht PSG in Barcola einen zentralen Bestandteil der Mannschaftsplanung für die kommenden Jahre. Der Klub lehnt daher alle bisherigen Anfragen ab und signalisiert, dass selbst ein Rekordangebot nicht zu einer Verhandlung führen würde. Die interne Bewertung des Spielers liegt weit über der Ablösesumme, die Manchester City für einen anderen jungen Angreifer investierte.
Abgänge schaffen Raum
Die möglichen Abgänge von Gonçalo Ramos, Kang-in Lee und Randal Kolo Muani würden sowohl im Kader als auch finanziell neue Spielräume schaffen. Ramos und Kolo Muani waren erst im vergangenen Sommer für hohe Ablösen nach Paris gekommen, haben sich aber nicht dauerhaft durchsetzen können. Lee wiederum sucht nach mehr Spielzeit. Diese Transfers könnten PSG helfen, die finanziellen Rahmenbedingungen für eine langfristige Bindung Barcolas zu verbessern.
Vertragssituation und Zukunftspläne
Barcola, der 2023 von Olympique Lyon zu PSG wechselte, zögert bisher, ein neues Arbeitspapier zu unterschreiben. Sein aktueller Vertrag läuft noch bis 2028. Der Klub hofft jedoch, ihn mit einer sportlich ambitionierten Perspektive und einer deutlichen Gehaltserhöhung von einer Verlängerung überzeugen zu können. Sollte Barcola weiterhin ablehnen, könnte PSG gezwungen sein, seine Haltung zu überdenken – doch derzeit gilt ein Verkauf als ausgeschlossen.
Die Entwicklung um Barcola ist Teil eines größeren Umbruchs bei PSG, der nach dem Abgang von Kylian Mbappé und dem Neuaufbau unter Trainer Luis Enrique stattfindet. Der Klub setzt vermehrt auf junge, französische Talente und sieht in Barcola einen der Garanten für die Zukunft.
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