Paul Pogba verlässt AS Monaco und ist vereinslos

Kurzüberblick
Paul Pogba hat seinen Vertrag bei AS Monaco im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst und ist nun vereinslos. Interesse aus der MLS und der Saudi Pro League wurde bereits signalisiert, eine Entscheidung soll in Kürze fallen.
Paul Pogba hat die AS Monaco mit sofortiger Wirkung verlassen. Wie der Verein am heutigen Tag bestätigte, wurde der Vertrag des französischen Mittelfeldspielers im gegenseitigen Einvernehmen aufgelöst. Damit ist der 31-Jährige ab sofort vereinslos und kann sich einem neuen Klub anschließen.
Interesse aus den USA und Saudi-Arabien
Bereits in den vergangenen Wochen haben mehrere Klubs aus der Major League Soccer (MLS) und der Saudi Pro League Kontakt zu Pogbas Management aufgenommen. Laut Informationen aus Vereinskreisen stehen sowohl nordamerikanische als auch saudische Teams in den Startlöchern, um den Weltmeister von 2018 unter Vertrag zu nehmen. Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft soll in den kommenden Tagen fallen.
Pogbas wechselvolle Karriere
Der gebürtige Pariser wechselte im Sommer 2024 zu AS Monaco, nachdem er zuvor bei Juventus Turin unter Vertrag gestanden hatte. Seine Zeit in Monaco war von Verletzungen und Formschwankungen geprägt, sodass er sich nur selten in Bestform präsentieren konnte. In der laufenden Saison kam Pogba lediglich auf wenige Einsätze und konnte die hohen Erwartungen nicht erfüllen.
Pogba, der 2018 mit Frankreich die Weltmeisterschaft gewann und 2021 mit Manchester United die Europa League, gilt trotz seiner jüngsten Probleme weiterhin als einer der talentiertesten Mittelfeldspieler seiner Generation. Seine technische Klasse und sein Spielverständnis machen ihn für viele Klubs attraktiv, auch wenn sein Gehalt und seine Verletzungsanfälligkeit Risiken darstellen.
Perspektiven in der MLS und Saudi-Arabien
Die MLS hat in den letzten Jahren vermehrt namhafte europäische Stars verpflichtet, um die Liga international zu stärken. Pogba könnte dort auf bekannte Gesichter wie Lionel Messi oder Sergio Busquets treffen. Die Saudi Pro League hingegen hat mit hohen Gehältern und ambitionierten Projekten zahlreiche Topspieler angezogen, darunter Cristiano Ronaldo und Karim Benzema. Für Pogba böte sich dort die Möglichkeit, finanziell abgesichert zu sein und in einer weniger intensiven Liga zu spielen.
Beobachter rechnen damit, dass Pogba seine Entscheidung nicht lange hinauszögern wird. Die kommenden Wochen dürften Aufschluss darüber geben, ob er seine Karriere in Nordamerika oder am Golf fortsetzt. Fest steht: Der Franzose hat noch einiges vor, und seine Qualitäten sind unbestritten.
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