Bremer dementiert Wechselgerüchte: „Ich bin hier glücklich“

Kurzüberblick
Gleison Bremer hat gegenüber der Gazzetta dello Sport klargestellt, dass er Juventus Turin im Sommer nie verlassen wollte. Der Brasilianer betont, dass er sich in Turin wohlfühlt. Zudem wird berichtet, dass Bayern München nie ernsthaft an einer Verpflichtung interessiert war.
Gleison Bremer hat Spekulationen über einen möglichen Abschied von Juventus Turin in diesem Sommer eine klare Absage erteilt. Gegenüber der italienischen Sportzeitung Gazzetta dello Sport stellte der brasilianische Innenverteidiger unmissverständlich klar: „Das ist nie passiert. Ich bin hier glücklich.“ Damit reagierte der 27-Jährige auf monatelange Gerüchte, die ihn unter anderem mit einem Wechsel in die Bundesliga in Verbindung gebracht hatten.
Bremer: Kein Abschiedsgesuch bei Juventus
Der Abwehrspieler, der im Sommer 2022 für rund 41 Millionen Euro von Torino zu Juventus gewechselt war, betonte, dass er zu keinem Zeitpunkt einen Wechselwunsch geäußert habe. „Ich habe nie darum gebeten, den Verein zu verlassen“, wird Bremer zitiert. Diese Aussage dürfte die Juventus-Verantwortlichen beruhigen, die in den vergangenen Wochen immer wieder mit Abwerbungsversuchen konfrontiert waren.
Bremer, der in der abgelaufenen Saison zu den Leistungsträgern der Turiner zählte, hat bei Juventus noch einen Vertrag bis 2028. Der Klub aus dem Piemont hatte zuletzt betont, dass man den Brasilianer als wichtigen Bestandteil der Mannschaftsplanung betrachte. Auch die sportliche Perspektive unter Trainer Thiago Motta scheint den Spieler zu überzeugen.
Bayern München: Kein Interesse an Bremer
Parallel zu Bremers Aussagen wurde bekannt, dass der FC Bayern München trotz anderslautender Gerüchte nie ernsthaft an einer Verpflichtung des Innenverteidigers interessiert war. Medienberichte im Juni und Juli hatten den deutschen Rekordmeister immer wieder mit Bremer in Verbindung gebracht. Doch laut übereinstimmenden Informationen aus München suchten die Bayern in diesem Sommer keinen neuen Innenverteidiger.
Die Münchner hatten ihre Defensive bereits in der Vorsaison verstärkt und sehen auf der Position des zentralen Abwehrspielers keinen akuten Handlungsbedarf. Damit erweisen sich die Spekulationen über ein mögliches Transferpoker zwischen Juventus und Bayern als gegenstandslos.
Hintergrund: Bremers Entwicklung bei Juventus
Seit seinem Wechsel von Torino zu Juventus hat sich Bremer zu einem der zuverlässigsten Abwehrspieler der Serie A entwickelt. In der vergangenen Saison absolvierte er 36 Pflichtspiele für die Bianconeri und war maßgeblich daran beteiligt, dass Juventus die zweitbeste Defensive der Liga stellte. Seine Stärken liegen vor allem im Zweikampfverhalten und in der Spieleröffnung.
Die klaren Worte des Brasilianers dürften auch die Juventus-Fans beruhigen, die in den vergangenen Wochen um die Zukunft ihres Abwehrchefs gebangt hatten. Mit Bremers Bekenntnis zum Klub kann sich die sportliche Leitung nun voll auf die Vorbereitung der neuen Saison konzentrieren, in der Juventus nach dem fünften Platz der Vorsaison wieder um die Spitzenplätze mitspielen will.
Mehr zu diesen Themen

Arsenal erwägt Barcola-Wechsel, Liverpool führt bei persönlichen Gesprächen
Arsenal hat erneut Interesse an Bradley Barcola gezeigt, scheut aber die Ablöse von 130 Millionen Pfund. Liverpool ist bei den persönlichen Vertragsgesprächen deutlich weiter. Die Gunners prüfen derweil Alternativen, nachdem Vinicius Junior seinen Vertrag bei Real Madrid verlängert hat.

Barça weiß: Alvarez-Transfer zu Atlético praktisch unmöglich
Der FC Barcelona weiß, dass ein Transfer von Julián Alvarez nahezu unmöglich ist, da Atlético Madrid nicht an einen Verkauf an den Rivalen denkt. Der Stürmer bevorzugt einen Verbleib in Spanien, doch die Frage bleibt, ob sich seine Haltung mit dem nahenden Transferfenster ändert.

Maresca drängt auf Enzo: City prüft Chelsea-Deal
Manchester City sucht offenbar einen Ersatz für Rodri, der zu Barcelona oder Real Madrid wechseln könnte. Enzo Maresca drängt auf eine Verpflichtung seines ehemaligen Spielers Enzo Fernández von Chelsea. Die Verhandlungen zwischen den Klubs laufen.
Uefa-Boykott richtig für Zukunft des Spiels – Bronze
England-Verteidigerin Lucy Bronze unterstützt den möglichen Uefa-Boykott von Fifa-Wettbewerben als richtigen Schritt für die Zukunft des Fußballs, trotz möglicher Auswirkungen auf den Frauenfußball. Die Uefa hatte nach dem geplatzten Investorenplan von Fifa-Präsident Gianni Infantino einen Boykott angedroht.



