Barcola zu Liverpool, Gakpo zu Tottenham: Persönliche Bedingungen geklärt

Kurzüberblick
Die Transfers von Bradley Barcola zum FC Liverpool und Cody Gakpo zu Tottenham Hotspur stehen kurz bevor. Persönliche Bedingungen sind bereits vereinbart, nun müssen die Klubs noch Einigungen über die Ablösesummen erzielen.
Die Transferaktivitäten in der Premier League nehmen weiter Fahrt auf: Sowohl der Wechsel von Bradley Barcola zum FC Liverpool als auch der von Cody Gakpo zu Tottenham Hotspur stehen offenbar unmittelbar bevor. Wie aus Vereinskreisen verlautet, gibt es bei beiden Deals keinerlei Probleme hinsichtlich der persönlichen Vertragsbedingungen mit den Spielern. Die entscheidende Hürde liegt nun in den finanziellen Vereinbarungen zwischen den beteiligten Klubs.
Barcola vor Wechsel zu Liverpool
Der FC Liverpool arbeitet intensiv an der Verpflichtung des französischen Flügelstürmers Bradley Barcola. Der 21-Jährige, der aktuell bei Paris Saint-Germain unter Vertrag steht, gilt als eines der vielversprechendsten Talente im europäischen Fußball. Liverpool-Trainer Jürgen Klopp soll den Offensivspieler schon länger im Blick haben, um die eigene Angriffsreihe zu verstärken. Die Gespräche über die Ablösesumme zwischen den Reds und PSG laufen nach Informationen aus dem Umfeld der Vereine noch, doch die grundsätzliche Bereitschaft auf beiden Seiten, den Transfer abzuschließen, ist vorhanden.
Gakpo zu Tottenham
Parallel dazu bemüht sich Tottenham Hotspur um die Dienste von Cody Gakpo. Der niederländische Nationalspieler, der aktuell für die PSV Eindhoven aufläuft, hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der gefragtesten Offensivakteure in Europa entwickelt. Bei der Weltmeisterschaft 2022 in Katar überzeugte Gakpo mit starken Leistungen und erzielte in der Gruppenphase drei Tore. Tottenham soll bereit sein, eine hohe Ablösesumme zu investieren, um den 23-Jährigen zu verpflichten. Auch hier stehen die persönlichen Vertragsdetails bereits, sodass nur noch die Einigung zwischen den Klubs aussteht.
Finanzielle Hürden als letzte Hürde
In beiden Fällen sind die persönlichen Bedingungen mit den Spielern bereits vollständig geklärt. Das berichten mehrere mit den Vorgängen vertraute Quellen übereinstimmend. Die Verhandlungen konzentrieren sich nun ausschließlich auf die Ablösemodalitäten. Bei Barcola geht es um eine Ablösesumme, die im Bereich von 50 bis 60 Millionen Euro liegen dürfte, während für Gakpo eine Summe von rund 45 Millionen Euro im Gespräch ist. Beide Klubs zeigen sich zuversichtlich, die Verhandlungen in den kommenden Tagen abschließen zu können.
Die Transfers würden sowohl Liverpool als auch Tottenham erheblich verstärken. Liverpool sucht nach Verstärkung für die Offensive, nachdem Sadio Mané den Verein im Sommer verlassen hatte und die Mannschaft in der laufenden Saison mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hat. Tottenham hingegen möchte den Kader von Trainer Antonio Conte weiter verjüngen und für die Champions League rüsten. Gakpo würde dabei als flexibel einsetzbarer Angreifer gelten, der sowohl auf den Flügeln als auch im Sturmzentrum spielen kann.
Die kommenden Tage dürften also entscheidend sein, ob beide Transfers über die Bühne gehen. Fans beider Vereine warten gespannt auf offizielle Bestätigungen, während die Klubs weiter an den letzten Details feilen.
Mehr zu diesen Themen

Aston Villa jagt Zion Suzuki nach PSG-Aus
Aston Villa arbeitet an einer Verpflichtung von Zion Suzuki, nachdem der Wechsel zu Paris Saint-Germain geplatzt ist. Der Klub hat bereits Kontakt zu Parma und dem Umfeld des Spielers aufgenommen und will das PSG-Angebot über 30 Millionen Euro übertreffen.

Chelsea: Jackson, Delap und Adarabioyo fehlen im Kader
Nicolas Jackson, Liam Delap und Tosin Adarabioyo stehen nicht im heutigen Chelsea-Kader. Alle drei könnten den Klub noch vor dem Ende des Transferfensters verlassen.

Palhinhas Zukunft offen: Newcastle und Benfica im Rennen
João Palhinhas Wechsel ist weiter offen, nachdem Bayern Münchens Bedingungen von Aston Villa abgelehnt wurden. Newcastle hat erneut Interesse gezeigt, während Benfica eine Alternative darstellt, falls der Portugiese nicht in die Premier League wechselt.

Luis Enrique begrüßt Ferran Torres: „Internationale Klasse“
Luis Enrique zeigt sich erfreut über die Verpflichtung von Ferran Torres. Der Trainer lobt den Angreifer als Spieler von internationaler Klasse, der flexibel in der Offensive einsetzbar sei und sich gut ins Team einfügen werde.



