Kylian Mbappé schließt Präsidentschaftskandidatur aus

Kurzüberblick
Kylian Mbappé dementiert Pläne, eines Tages französischer Präsident zu werden. In einem Interview mit Le Parisien erklärte der Fußballstar, er werde bereits genug gehasst.
Kylian Mbappé hat Spekulationen über eine mögliche politische Karriere eine klare Absage erteilt. Der französische Fußballstar stellte in einem Interview mit der Zeitung Le Parisien klar, dass er nicht beabsichtige, eines Tages das Amt des französischen Staatspräsidenten anzustreben.
„Ich werde bereits genug gehasst“
Auf die Frage nach einer möglichen Kandidatur für das höchste Staatsamt antwortete Mbappé mit einem deutlichen „Nein“. Er fügte hinzu: „Ich werde bereits genug gehasst, so wie es ist.“ Damit spielte der 25-Jährige auf die anhaltende Kritik an seiner Person an, die sowohl seine sportlichen Leistungen als auch sein öffentliches Auftreten betrifft.
Hintergrund der Spekulationen
Die Gerüchte um eine politische Zukunft Mbappés waren in den vergangenen Monaten immer wieder aufgekommen. Der Stürmer von Paris Saint-Germain und Kapitän der französischen Nationalmannschaft engagiert sich regelmäßig gesellschaftlich, etwa im Kampf gegen Rassismus und für soziale Gerechtigkeit. Zudem traf er sich mehrfach mit Präsident Emmanuel Macron, was Mutmaßungen über ein politisches Interesse nährte. Mbappé selbst hatte solche Gedanken jedoch stets zurückgewiesen und betont, dass sein Fokus allein dem Fußball gelte.
Keine politischen Ambitionen
In dem Gespräch mit Le Parisien wiederholte Mbappé seine Position: Er sehe seine Zukunft ausschließlich im Sport. Die Vorstellung, eines Tages im Élysée-Palast zu regieren, sei für ihn nicht reizvoll. „Ich möchte mich auf das konzentrieren, was ich kann: Fußball spielen und Menschen durch den Sport inspirieren“, so der Weltmeister von 2018.
Mbappés Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, da in Frankreich die politische Landschaft vor der nächsten Präsidentschaftswahl 2027 neu sortiert wird. Der Stürmer, der zu den bekanntesten und einflussreichsten Sportlern des Landes zählt, wird immer wieder mit politischen Rollen in Verbindung gebracht – doch er selbst zieht eine klare Grenze.
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