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Enzo Maresca zu den 115 Anklagepunkten: „Nichts ist passiert“Chelsea-Trainer Enzo Maresca äußert sich gelassen zu den 115 Anklagepunkten gegen seinen Verein. Er betont, dass sich seit drei Jahren nichts geändert habe und er persönlich keine Bedenken habe./images/de/2026/07/enzo-maresca-zu-den-115-anklagepunkten-nichts-ist-passiert-7ed4d4ea-800w.webpEnzo Maresca zu den 115 Anklagepunkten: „Nichts ist passiert“

Enzo Maresca zu den 115 Anklagepunkten: „Nichts ist passiert“

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Enzo Maresca auf einer Pressekonferenz im Chelsea-Trainingsanzug, hinter ihm das Vereinslogo, ernster Gesichtsausdruck — latest news and analysis.

Kurzüberblick

Chelsea-Trainer Enzo Maresca äußert sich gelassen zu den 115 Anklagepunkten gegen seinen Verein. Er betont, dass sich seit drei Jahren nichts geändert habe und er persönlich keine Bedenken habe.

Chelsea-Trainer Enzo Maresca hat sich erstmals ausführlich zu den 115 Anklagepunkten geäußert, die gegen seinen Verein wegen mutmaßlicher Verstöße gegen die Finanzregeln der Premier League erhoben wurden. Auf einer Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Manchester City zeigte sich der Italiener betont gelassen und verwies auf die lange Dauer des Verfahrens.

Maresca: „Seit drei Jahren die gleichen Worte“

„Das Einzige, was ich sagen kann, ist: Vor drei Jahren, in der Triple-Saison, war ich hier, und es wurden die gleichen Worte darüber gesagt. In drei Jahren ist es immer noch dasselbe“, erklärte Maresca. „Nichts ist passiert.“ Der 44-Jährige war in der Saison 2022/23 als Co-Trainer von Pep Guardiola bei Manchester City tätig, als der Klub das Triple aus Premier League, FA Cup und Champions League gewann. Bereits damals waren die Vorwürfe gegen City öffentlich bekannt.

Persönliche Gelassenheit trotz Verfahren

Auf die Frage, ob ihn die Angelegenheit persönlich belaste, antwortete Maresca: „Ich persönlich habe keine Bedenken.“ Er betonte, dass er sich voll und ganz auf seine Arbeit als Trainer konzentriere und die rechtlichen Schritte den Verantwortlichen des Vereins überlasse. Die Anklagepunkte, die von der Premier League im Februar 2023 offiziell erhoben wurden, umfassen Vorwürfe über einen Zeitraum von 2009 bis 2018. City bestreitet alle Vorwürfe und hat ein unabhängiges Schiedsverfahren beantragt.

Hintergrund der 115 Anklagepunkte

Die Premier League wirft Manchester City vor, gegen die Financial Fair Play-Regeln verstoßen zu haben, darunter unvollständige Angaben zu Sponsoreneinnahmen und Spielergehältern. Sollte die Anklage bestätigt werden, drohen dem Klub empfindliche Strafen wie Punktabzug oder sogar der Ausschluss aus der Liga. Ein Urteil wird frühestens im Sommer 2025 erwartet. Maresca, der im Sommer 2024 von Leicester City zu Chelsea wechselte, verfolgt die Entwicklung aus der Ferne, bleibt aber zuversichtlich.

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