Historische WM für afrikanische Teams: Neun von zehn qualifizieren sich für die K.o.-Runde

Kurzüberblick
Bei der Weltmeisterschaft 2022 haben sich neun von zehn afrikanischen Mannschaften für das Achtelfinale qualifiziert – ein Rekord. Nur Tunesien scheiterte in der Gruppenphase. Dieser Erfolg markiert einen historischen Meilenstein für den afrikanischen Fußball.
Die Fußballweltmeisterschaft 2022 in Katar schreibt Geschichte für den afrikanischen Kontinent. Von zehn teilnehmenden afrikanischen Nationalmannschaften haben sich neun für die K.o.-Runde qualifiziert – ein beispielloser Erfolg. Lediglich Tunesien verpasste den Sprung ins Achtelfinale. Dieser Rekord unterstreicht das wachsende Niveau des afrikanischen Fußballs auf der globalen Bühne.
Die qualifizierten Teams
Folgende neun Nationen haben sich einen Platz unter den besten 32 Mannschaften des Turniers gesichert: Südafrika, Kap Verde, die Elfenbeinküste, Marokko, Senegal, Ghana, Ägypten, die Demokratische Republik Kongo und Algerien. Jedes dieser Teams zeigte in der Gruppenphase beeindruckende Leistungen und kämpfte sich gegen starke Konkurrenz aus aller Welt durch.
Marokko als Überraschungsteam
Besonders Marokko sorgte für Aufsehen, indem es als erstes afrikanisches Land überhaupt das Halbfinale erreichte. Die Mannschaft um Trainer Walid Regragui besiegte unter anderem Spanien und Portugal und begeisterte mit einer soliden Defensive und schnellen Kontern. Marokkos Erfolg inspirierte nicht nur die heimischen Fans, sondern auch viele Fußballbegeisterte auf dem gesamten Kontinent.
Senegal und Ghana mit starken Auftritten
Senegal, der amtierende Afrikameister, zeigte ebenfalls starke Leistungen und zog souverän ins Achtelfinale ein. Ghana, das in einer schwierigen Gruppe mit Portugal, Uruguay und Südkorea spielte, sicherte sich durch einen dramatischen Sieg gegen Südkorea den zweiten Platz. Beide Teams bewiesen, dass afrikanischer Fußball auf höchstem Niveau mithalten kann.
Ein Meilenstein für den afrikanischen Fußball
Die Tatsache, dass neun von zehn afrikanischen Teams die Gruppenphase überstanden haben, ist ein historischer Meilenstein. Bisher war es selten, dass mehr als zwei oder drei afrikanische Mannschaften die K.o.-Runde erreichten. Dieser Erfolg zeigt die kontinuierliche Entwicklung des Fußballs auf dem Kontinent, die durch verbesserte Infrastruktur, Talentförderung und taktische Fortschritte vorangetrieben wird.
Die Leistungen der afrikanischen Teams bei dieser WM werden zweifellos die Wahrnehmung des afrikanischen Fußballs weltweit verändern und jungen Spielern auf dem Kontinent als Inspiration dienen. Die kommenden Spiele versprechen weitere spannende Begegnungen und möglicherweise noch mehr Überraschungen.
Mehr zu diesen Themen
Vidosic verlässt Brighton überraschend vor WSL-Saison
Brightons Trainer Dario Vidosic verlässt den Klub nur eine Woche vor Saisonstart, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Der Australier führte das Team im Mai erstmals ins FA-Cup-Finale und erreichte mit Brighton den fünften Platz in der WSL. Als möglicher Nachfolger gilt Arturo Ruiz, während Vidosic in die US-amerikanische NWSL wechseln könnte.

Ronaldo schreibt Geschichte: Tor bei sechster WM
Cristiano Ronaldo ist der erste Spieler, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften getroffen hat. Beim 2:0-Sieg Portugals gegen Usbekistan erzielte der 41-Jährige zwei Tore und stellte damit einen neuen Rekord auf. Wir blicken auf die magischen Momente der WM 2026 zurück.

Fünf Stars im Fokus: Al Ahli gegen Auckland FC
Am 26. August startet der FIFA Intercontinental Cup 2026 mit dem Play-off zwischen Al Ahli und Auckland FC. Wir stellen fünf Schlüsselspieler vor, die das Spiel in Dschidda entscheiden könnten.

Al-Ahli und Auckland FC eröffnen FIFA Intercontinental Cup 2026
Al-Ahli und Auckland FC eröffnen den FIFA Intercontinental Cup 2026 in Dschidda. Der Sieger trifft im September auf Mamelodi Sundowns. Das Turnier endet mit dem Finale gegen Paris Saint-Germain.



