Zinedine Zidane wird neuer Trainer der französischen Nationalmannschaft bis zur WM 2030

Kurzüberblick
Der französische Fußballverband hat Zinedine Zidane offiziell zum neuen Cheftrainer der Équipe Tricolore ernannt. Der Vertrag des 52-Jährigen läuft bis zur Weltmeisterschaft 2030. Zidane kehrt damit nach über zwei Jahren Pause auf die Trainerbank zurück.
Der französische Fußballverband (FFF) hat die Rückkehr von Zinedine Zidane als Cheftrainer der Nationalmannschaft offiziell bestätigt. Der 52-jährige Weltmeister von 1998 übernimmt das Amt mit sofortiger Wirkung und hat einen Vertrag bis zur Weltmeisterschaft 2030 unterschrieben. Damit enden monatelange Spekulationen um die Nachfolge von Didier Deschamps, der nach der Europameisterschaft 2024 zurückgetreten war.
Eine Legende kehrt zurück
Zinedine Zidane, der bereits als Spieler und Trainer bei Real Madrid Geschichte schrieb, gilt als einer der erfolgreichsten Fußballpersönlichkeiten seiner Generation. Als Trainer führte er Real Madrid zu drei aufeinanderfolgenden Champions-League-Titeln (2016, 2017, 2018) und gewann zweimal die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft. Seit seinem Abschied von Real Madrid im Jahr 2021 war Zidane ohne Traineramt, blieb aber stets ein Kandidat für die französische Nationalelf.
Die Erwartungen an Zidane
Die französische Öffentlichkeit und die Medien reagierten begeistert auf die offizielle Bekanntgabe. Zidane genießt in Frankreich einen legendären Status, nicht nur wegen seines Siegtores im WM-Finale 1998, sondern auch wegen seiner erfolgreichen Trainerkarriere. Die Erwartungen sind hoch: Frankreich zählt zu den Top-Nationen im Weltfußball und strebt bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sowie bei der Heim-WM 2030 (gemeinsam mit Spanien und Portugal) nach Titeln.
Herausforderungen und Perspektiven
Zidane übernimmt eine Mannschaft, die bei der EM 2024 im Halbfinale ausgeschieden war. Zu seinen Aufgaben gehören die Integration junger Talente wie Kylian Mbappé, Eduardo Camavinga und Aurélien Tchouaméni sowie die Stabilisierung der Defensive. Zidane ist bekannt für seine taktische Flexibilität und sein ruhiges Auftreten, was ihm den Respekt der Spieler einbringt. Die ersten Länderspiele unter seiner Leitung werden für September 2024 erwartet.
Mit der Verpflichtung Zidanes setzt der FFF ein klares Zeichen: Frankreich will wieder an die Erfolge der Jahre 2018 (WM-Titel) und 2021 (Nations-League-Sieg) anknüpfen. Die Fans dürfen gespannt sein, wie Zidane seine zweite Trainerstation nach Real Madrid gestalten wird.
Mehr zu diesen Themen

Zinedine Zidanes fünf denkwürdigste WM-Spiele für Frankreich
Zinedine Zidane übernimmt das Amt des französischen Nationaltrainers von Didier Deschamps. Aus diesem Anlass blickt die FIFA auf fünf seiner herausragendsten Auftritte bei Weltmeisterschaften zurück – von seinem Doppelpack im Finale 1998 bis zu seinem umstrittenen Abgang 2006.

Was Concacaf vor der WM 2030 erwartet
Nach der erfolgreichen Ausrichtung der WM 2026 blickt die Concacaf-Region auf die kommenden Turniere, die als Sprungbrett für die Qualifikation zur WM 2030 dienen. Die U-20-Meisterschaft, die Nations League und der Gold Cup bieten entscheidende Chancen für die Teams.

Mark van Bommel wird neuer belgischer Nationaltrainer
Der niederländische Fußballtrainer Mark van Bommel hat einen Zweijahresvertrag als Cheftrainer der belgischen Nationalmannschaft unterschrieben. Er tritt die Nachfolge von Rudi Garcia an und soll die Red Devils zur UEFA EURO 2028 führen.

Andrea Pirlo wird neuer italienischer Nationaltrainer
Andrea Pirlo hat das mündliche Angebot angenommen, neuer Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft zu werden. Der ehemalige Weltmeister soll in den kommenden Tagen einen langfristigen Vertrag unterschreiben.



