Andoni Iraola gilt als Favorit auf Arne Slots Nachfolge bei Liverpool

Kurzüberblick
Andoni Iraola ist der klare Favorit, um Arne Slot als Trainer des FC Liverpool zu beerben. Der 43-jährige Spanier, der zuvor Bournemouth verließ, steht in engem Kontakt mit Liverpools Sportdirektor Richard Hughes.
Andoni Iraola hat sich als führender Kandidat für die Nachfolge von Arne Slot als Cheftrainer des FC Liverpool herauskristallisiert. Der 43-jährige Spanier, der kürzlich den AFC Bournemouth verließ, gilt laut übereinstimmenden Berichten als der aussichtsreichste Anwärter auf den vakanten Posten an der Anfield Road. Die Verantwortlichen von Liverpool planen zwar, auch mit anderen Kandidaten zu sprechen, doch Iraola genießt offenbar die größte Unterstützung innerhalb des Vereins.
Die Kandidaten im Überblick
Neben Iraola werden auch Sebastian Hoeneß vom VfB Stuttgart und Pierre Sage von RC Lens als mögliche Nachfolger gehandelt. Hoeneß hat sich in Stuttgart einen hervorragenden Ruf erarbeitet, indem er den Verein in der vergangenen Saison in die Champions League führte. Sage wiederum beeindruckte in Frankreich mit seiner Arbeit bei Lens. Dennoch scheint Iraola derzeit die Nase vorn zu haben.
Iraolas Verbindung zu Liverpool
Ein entscheidender Faktor für Iraolas Favoritenrolle ist seine enge Beziehung zu Liverpools Sportdirektor Richard Hughes. Die beiden arbeiteten bereits bei Bournemouth zusammen, wo Hughes als technischer Direktor tätig war. Diese bestehende Vertrauensbasis könnte den Ausschlag geben. Iraola, der für seinen offensiven und intensiven Spielstil bekannt ist, würde gut in das Anforderungsprofil der Liverpooler passen, die nach einem Trainer suchen, der den erfolgreichen Weg von Jürgen Klopp fortsetzen kann.
Die Entscheidung über die Nachfolge von Arne Slot, der Liverpool nach nur einer Saison verlassen hat, wird in den kommenden Wochen erwartet. Slot selbst hatte den Verein überraschend verlassen, nachdem er in seiner ersten Saison den dritten Platz in der Premier League belegt hatte. Die Liverpooler Führung um CEO Billy Hogan und Sportdirektor Hughes arbeitet nun daran, die Trainersuche zügig abzuschließen, um frühzeitig Planungssicherheit für die kommende Saison zu haben.
Mehr zu diesen Themen
Vidosic verlässt Brighton überraschend vor WSL-Saison
Brightons Trainer Dario Vidosic verlässt den Klub nur eine Woche vor Saisonstart, um eine neue Herausforderung anzunehmen. Der Australier führte das Team im Mai erstmals ins FA-Cup-Finale und erreichte mit Brighton den fünften Platz in der WSL. Als möglicher Nachfolger gilt Arturo Ruiz, während Vidosic in die US-amerikanische NWSL wechseln könnte.
Warum Spurs' Under-the-Radar-Kauf der klügste Deal des Sommers sein könnte
Kirsty Hanson wechselt von Aston Villa zu Tottenham – ein Transfer, der kaum Beachtung fand, aber großes Potenzial birgt. Die Schottin war letzte Saison die drittbeste Torschützin der WSL und könnte Spurs den Sprung in die Champions League ermöglichen.
Kritik an Wechsel von lesbischer Weltmeisterin zu saudischem Klub
Die spanische Fußballerin Esther González wechselt nach Saudi-Arabien zu Al Qadsiah und erntet dafür scharfe Kritik. Fans und LGBTQ+-Aktivisten zeigen sich besorgt, da Homosexualität im Königreich illegal ist. González hatte zuvor ihren Vertrag bei Gotham FC aus persönlichen Gründen aufgelöst.

Ayyoub Bouaddi wechselt zu Manchester City
Der 18-jährige Marokkaner Ayyoub Bouaddi wechselt für rund 100 Millionen Euro von Lille zu Manchester City. Der Mittelfeldspieler, der bei der WM 2026 überzeugte, soll beim englischen Klub den nächsten Schritt machen und sich auf die WM 2030 vorbereiten.

