Messi, Maradona oder Pelé? Die zehn größten WM-Legenden

Kurzüberblick
Von Pelé über Diego Maradona bis hin zu Lionel Messi – die Fußballwelt hat viele Helden hervorgebracht. Dieser Artikel beleuchtet die zehn größten Legenden der FIFA-Weltmeisterschaft und ihre unvergesslichen Leistungen.
Die FIFA-Weltmeisterschaft ist das größte Sportereignis der Welt und hat im Laufe der Jahrzehnte unzählige Helden hervorgebracht. Von Pelé, der Brasilien zu drei Titeln führte, bis zu Lionel Messi, der 2022 endlich den Pokal in die Höhe stemmte – die Liste der Legenden ist lang. Doch wer sind die zehn größten WM-Spieler aller Zeiten? Wir wagen einen Versuch, sie zu benennen.
Die unangefochtenen Größen
Pelé – Der König des Fußballs
Pelé, mit bürgerlichem Namen Edson Arantes do Nascimento, gilt als einer der besten Fußballer aller Zeiten. Bei den Weltmeisterschaften 1958, 1962 und 1970 führte er Brasilien zu drei Titeln – ein Rekord, der bis heute unerreicht ist. Insgesamt erzielte er 12 WM-Tore und wurde 1958 als jüngster Spieler (17 Jahre) Torschützenkönig. Seine technische Finesse und sein Torinstinkt machten ihn zur Ikone.
Diego Maradona – Der Jahrhundertfußballer
Der Argentinier Diego Maradona prägte die WM 1986 in Mexiko wie kein anderer. Mit der „Hand Gottes“ und dem „Tor des Jahrhunderts“ gegen England führte er sein Team zum Titel. Maradona war bekannt für seine Dribbelkünste und seine Fähigkeit, Spiele im Alleingang zu entscheiden. Seine Leistungen bei der WM 1986 gelten als die eines Einzelspielers, die eine Mannschaft zum Sieg trugen.
Lionel Messi – Der Vollender
Lionel Messi, oft als Nachfolger Maradonas gesehen, krönte seine Karriere 2022 mit dem WM-Titel in Katar. Mit sieben Toren und drei Vorlagen wurde er zum besten Spieler des Turniers gekürt. Messi hatte bereits 2014 mit Argentinien das Finale erreicht, aber erst 2022 gelang der Triumph. Seine Konstanz auf höchstem Niveau über mehr als ein Jahrzehnt macht ihn zu einer der größten WM-Legenden.
Weitere Legenden des Turniers
Miroslav Klose – Der Rekordtorschütze
Der Deutsche Miroslav Klose hält den Rekord für die meisten WM-Tore (16). Er nahm an vier Weltmeisterschaften teil (2002–2014) und gewann 2014 den Titel. Klose war bekannt für seine Kopfballstärke und seine Zuverlässigkeit in entscheidenden Momenten.
Ronaldo Nazário – Der Phänomen
Der Brasilianer Ronaldo, genannt „Il Fenomeno“, erzielte bei den WM-Turnieren 1998, 2002 und 2006 insgesamt 15 Tore. 2002 führte er Brasilien mit acht Toren zum Titel und wurde Torschützenkönig. Seine explosive Geschwindigkeit und sein Abschlussvermögen machten ihn zu einem der gefürchtetsten Stürmer.
Zinédine Zidane – Der Künstler
Der Franzose Zinédine Zidane gewann 1998 mit Frankreich den WM-Titel und erzielte im Finale zwei Kopfballtore gegen Brasilien. 2006 führte er sein Team erneut ins Finale, wurde aber nach einem Kopfstoß gegen Marco Materazzi vom Platz gestellt. Trotz dieses Kontroversen bleibt Zidane eine der elegantesten Spieler der WM-Geschichte.
Die Helden der Vergangenheit
Garrincha – Der Freigeist
Der Brasilianer Garrincha, mit seinen verdrehten Beinen, war ein Dribbelkünstler, der 1962 maßgeblich zum WM-Titel Brasiliens beitrug, nachdem Pelé verletzt ausgefallen war. Seine unberechenbaren Läufe und Flanken machten ihn zur Legende.
Franz Beckenbauer – Der Kaiser
Der Deutsche Franz Beckenbauer revolutionierte die Position des Liberos und gewann als Spieler 1974 und als Trainer 1990 die WM. Er führte Deutschland mit seiner Ruhe und Übersicht zu zwei Titeln und gilt als einer der intelligentesten Fußballer.
Johan Cruyff – Der Total-Football-Pionier
Der Niederländer Johan Cruyff gewann zwar nie die WM, aber seine Leistungen 1974, als er die Niederlande ins Finale führte, prägten den Fußball nachhaltig. Sein Konzept des „Totalen Fußballs“ beeinflusste Generationen. Cruyff erzielte drei Tore und wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt.
Bobby Charlton – Der englische Held
Der Engländer Bobby Charlton war der Schlüsselspieler beim WM-Sieg 1966. Mit seinen Weitschüssen und seiner Spielintelligenz führte er England zum einzigen Titel. Charlton erzielte vier Tore im Turnier und wurde mit dem Goldenen Ball ausgezeichnet.
Diese zehn Spieler repräsentieren die Essenz der Weltmeisterschaft: außergewöhnliches Talent, entscheidende Momente und unvergessliche Leistungen. Jeder von ihnen hat auf seine Weise die Geschichte des Turniers geprägt.
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