Brasiliens hellste Sterne aus den Jahrzehnten

Kurzüberblick
Brasilien startet am Samstag in seine 23. WM-Kampagne gegen Marokko. Die FIFA würdigt die legendären Spieler, die das gelbe Trikot zu einem Symbol für Fußballkunst gemacht haben – von Pelé bis Vinicius Junior.
Für alle, die etwas Magisches an den berühmten kanariengelben Trikots Brasiliens finden – und an den großen Namen, die sie im Laufe der Jahrzehnte getragen haben – ist heute ein lang ersehnter Tag. Schließlich beginnt heute die 23. FIFA-Weltmeisterschaftskampagne der fünfmaligen Weltmeister Brasilien gegen Marokko, den Rivalen in der Gruppe C. Für Carlo Ancelottis Mannschaft kommt die Verantwortung, ein goldenes Erbe zu wahren. Für den Rest von uns geht es darum, sich zurückzulehnen und die Reise zu genießen, während Vinicius Junior, Marquinhos und Co. versuchen, ihren siegreichen Vorfahren von 1958, 1962, 1970, 1994 und 2002 nachzueifern.
Eine Hommage an die Jungs aus Brasilien
Falls jemand gerade vom Mars auf der Erde gelandet ist und sich fragt, worum all die Aufregung geht, hat die FIFA ein Video zusammengestellt, das einen Vorgeschmack auf das Flair gibt, mit dem brasilianische Mannschaften das WM-Publikum im Laufe der Jahre verwöhnt haben – von Pelé und Garrincha über Romário und Bebeto bis hin zu Ronaldo und Ronaldinho und weiter zu den Stars von heute. „Beleza“, wie man in Brasilien sagt …
Die goldene Ära: Pelé und Garrincha
Brasiliens WM-Geschichte begann mit dem ersten Titel 1958 in Schweden, als ein 17-jähriger Pelé die Welt im Sturm eroberte. Zusammen mit Garrincha, dem dribbelstarken Flügelspieler, legte er den Grundstein für den ersten von fünf Titeln. 1962 in Chile wiederholte das Duo den Erfolg, diesmal ohne den verletzten Pelé im Finale, aber mit Garrincha als überragendem Spieler.
Die Ära der Kunst: 1970
Die Mannschaft von 1970 gilt vielen als die beste aller Zeiten. Mit Pelé, Rivelino, Jairzinho und Tostão spielte Brasilien einen Fußball, der als „schön“ beschrieben wurde. Der dritte Titel wurde endgültig zum Symbol für den brasilianischen Stil.
Die Wiedergeburt: 1994 und 2002
Nach 24 Jahren ohne Titel holte Brasilien 1994 in den USA den vierten Stern. Romário und Bebeto bildeten ein Sturmduo, das an die großen Zeiten anknüpfte. 2002 in Japan und Südkorea führte Ronaldo, der nach Verletzungen zurückgekehrt war, Brasilien zum fünften Titel – mit einem 2:0-Sieg im Finale gegen Deutschland.
Die heutigen Stars
Heute tragen Spieler wie Vinicius Junior, Neymar und Marquinhos die Hoffnungen einer ganzen Nation. Sie stehen in der Tradition ihrer Vorgänger und wollen an die glorreichen Zeiten anknüpfen. Die WM 2022 in Katar bietet die Bühne für eine neue Generation, die das Erbe der „Jungs aus Brasilien“ weitertragen will.
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