Raúl Jiménez widmet erstes WM-Tor seinem verstorbenen Vater

Kurzüberblick
Der mexikanische Stürmer Raúl Jiménez erzielte sein erstes Tor bei einer Weltmeisterschaft und widmete es seinem kürzlich verstorbenen Vater. Die emotionale Geste berührte Fans weltweit.
Der mexikanische Nationalspieler Raúl Jiménez hat sein erstes Tor bei einer Weltmeisterschaft seinem kürzlich verstorbenen Vater gewidmet. Der Stürmer, der für den englischen Premier-League-Klub Wolverhampton Wanderers spielt, erzielte den Treffer im Spiel gegen Saudi-Arabien und zeigte anschließend mit Tränen in den Augen zum Himmel.
Emotionale Widmung nach dem Tor
Nach seinem Tor lief Jiménez zur Seitenlinie, kniete nieder und blickte gen Himmel. In einem Interview nach dem Spiel sagte er: „Dieses Tor ist für meinen Vater. Er war immer mein größter Unterstützer, und ich weiß, dass er heute von oben auf mich herabschaut.“ Der 31-Jährige verlor seinen Vater vor wenigen Monaten, was ihn tief traf. Jiménez hatte zuvor angedeutet, dass er seinem Vater ein Tor bei der WM widmen wolle.
Hintergrund: Jiménez' Karriere und persönliche Verluste
Raúl Jiménez ist einer der bekanntesten mexikanischen Fußballer. Er begann seine Karriere bei Club América in Mexiko, bevor er nach Europa wechselte. Nach Stationen bei Atlético Madrid und Benfica Lissabon spielt er seit 2018 für die Wolverhampton Wanderers. Im November 2020 erlitt er einen schweren Schädelbruch nach einem Zusammenprall, was seine Karriere gefährdete. Doch er kämpfte sich zurück und ist nun wieder ein wichtiger Spieler für Mexiko. Der Verlust seines Vaters war ein weiterer schwerer Schlag für ihn.
Mexikos WM-Kampagne und Jiménez' Rolle
Mexiko kämpft bei der Weltmeisterschaft in Katar um den Einzug ins Achtelfinale. Jiménez ist als erfahrener Stürmer eine Schlüsselfigur im Team von Trainer Gerardo Martino. Sein Tor gegen Saudi-Arabien war nicht nur persönlich bedeutsam, sondern auch wichtig für die Mannschaft, die auf einen Sieg angewiesen war. Die emotionale Geste von Jiménez bewegte Fans und Mitspieler gleichermaßen und zeigte die menschliche Seite des Sports.
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