Zum Inhalt springen
FIFA Power Rankings: El Khannouss und Alajbegovic unter den größten AufsteigernDie FIFA Power Rankings, powered by Aramco, zeigen nach den jüngsten WM-Spielen bemerkenswerte Bewegungen. Bilal El Khannouss und Kerim Alajbegovic führen die Liste der größten Aufsteiger an, während auch Nicolas Pepe und Guela Doue deutliche Sprünge machten./images/de/2026/06/fifa-power-rankings-el-khannouss-und-alajbegovic-unter-den-grossten-aufsteigern-f4921f34-800w.webpFIFA Power Rankings: El Khannouss und Alajbegovic unter den größten Aufsteigern

FIFA Power Rankings: El Khannouss und Alajbegovic unter den größten Aufsteigern

Aktualisiert 3 min read
Bilal El Khannouss im marokkanischen Nationaltrikot beim Dribbling gegen Haiti während der FIFA Weltmeisterschaft 2026 im Stadion

Kurzüberblick

Die FIFA Power Rankings, powered by Aramco, zeigen nach den jüngsten WM-Spielen bemerkenswerte Bewegungen. Bilal El Khannouss und Kerim Alajbegovic führen die Liste der größten Aufsteiger an, während auch Nicolas Pepe und Guela Doue deutliche Sprünge machten.

Die FIFA Power Rankings, powered by Aramco, bieten eine datenbasierte Bewertung der Spielerleistungen während der FIFA Weltmeisterschaft 2026™. Mithilfe fortschrittlicher Analysen werden die Beiträge in den Kategorien Angriff, Kreativität und Verteidigung gemessen, um die Spieler zu verfolgen, die den größten Einfluss auf die Spiele haben. In den letzten Tagen gab es aufgrund herausragender Leistungen in der zweiten und dritten Runde der Turnierspiele einige bedeutende Bewegungen in den Ranglisten.

Lionel Messi zurück an der Spitze

Lionel Messi kehrte nach seinem entscheidenden Auftritt beim Sieg Argentiniens gegen Österreich auf den ersten Platz in der Angriffskategorie zurück. Michael Olise behauptete seine Spitzenposition in der Kreativität, nachdem er maßgeblich zum 3:0-Erfolg Frankreichs gegen den Irak beigetragen hatte. Belgiens Brandon Mechele kletterte einen Platz nach oben und übernahm die Führung in der Verteidigung.

Die größten Aufsteiger

Bilal El Khannouss: Marokkos Taktgeber

Marokkos Bilal El Khannouss war der größte Aufsteiger in einer einzelnen Kategorie: Er verbesserte sich um beeindruckende 351 Plätze und belegt nun den 24. Rang in der Kreativität. Der Mittelfeldspieler des VfB Stuttgart dirigierte Marokkos Angriffsrhythmus beim dramatischen 4:2-Comeback-Sieg gegen Haiti. Durch progressive Pässe und intelligente Positionierung zwischen den gegnerischen Mittelfeld- und Abwehrreihen schuf er stets Gefahr. Mit 20 progressiven Pässen war er der Spieler mit den meisten Linienüberschreitungen in dieser Partie. Seine Fähigkeit, mit Vorwärtspässen Linien zu durchbrechen, verband Marokkos Mittelfeld konsequent mit der rotierenden Offensive und ermöglichte so gefährliche Angriffsserien.

Kerim Alajbegovic: Bosniens Jungstar

Bosniens Kerim Alajbegovic flog um 276 Plätze nach oben und landete auf dem 23. Rang in der Angriffskategorie. Der 18-Jährige spielte eine entscheidende Rolle beim historischen Sieg Bosnien-Herzegowinas gegen Katar, der den erstmaligen Einzug in die K.o.-Runde bedeutete. Mit einem wuchtigen Weitschuss erzielte er die Führung und wurde zum achtjüngsten Torschützen der WM-Geschichte sowie zum jüngsten Spieler, der je aus der Distanz traf. Doch nicht nur sein Tor beeindruckte: Sein Zusammenspiel mit Sead Kolašinac war stets gefährlich, und seine Dribblings (11 erfolgreiche Versuche) sorgten für brenzlige Momente im Strafraum Katars. Auch in der Kreativität legte der an Bayer Leverkusen gebundene Youngster zu: Er kletterte 25 Plätze nach oben und erreichte mit einer neuen Bewertung von 7,15 den siebten Platz.

Nicolas Pepe: Elfenbeinküstens Held

Nicolas Pepe schrieb gegen Curaçao Geschichte, als er die Elfenbeinküste zum ersten Mal in die K.o.-Runde der WM führte – beim vierten Anlauf. Mit beiden Treffern aus dem Spiel heraus erzielte er die höchste Angriffsbewertung der Partie und war der mit Abstand entscheidendste Spieler. Dieser Auftritt katapultierte ihn um 137 Plätze nach oben auf den 19. Rang in der Angriffskategorie.

Guela Doue und Alistair Johnston: Defensive Stützen

Pepe war nicht der einzige Spieler der Elfenbeinküste, der gegen Curaçao glänzte. Guela Doue erzielte die höchste Defensivbewertung des Spiels und trug maßgeblich zur weißen Weste seiner Mannschaft bei. Der Star von Racing Straßburg eroberte achtmal den Ball und zeigte perfekte Effizienz in Zweikämpfen und Klärungsaktionen. Damit stieg er um 107 Plätze auf den 25. Rang. Auch Kanadas Alistair Johnston machte auf sich aufmerksam: Trotz der Niederlage gegen die Schweiz überzeugte der Celtic-Rechtsverteidiger mit einer starken Defensivleistung, die ihm einen Sprung um 103 Plätze auf den 39. Rang einbrachte. Er gewann fünf Luftzweikämpfe und eroberte achtmal den Ball, womit er die beste defensive Gesamtleistung seines Teams bot.

Aktualisierungszeitraum

Das aktuelle Update berücksichtigt alle Spiele bis einschließlich des Sieges der Türkei gegen die USA und des Unentschiedens Australiens gegen Paraguay.

Alle Spieler

Suche