Enzo Fernández kontert De la Fuente: „Auf dem Platz wird entschieden“

Kurzüberblick
Argentiniens Mittelfeldstar Enzo Fernández reagiert auf Spaniens Trainer Luis de la Fuente, der Spaniens Mittelfeld als das mit Abstand beste der Welt bezeichnet hatte. Fernández räumt Spaniens Stärke ein, betont aber, dass die endgültige Entscheidung auf dem Platz fällt.
Der argentinische Nationalspieler Enzo Fernández hat sich zu den jüngsten Äußerungen des spanischen Nationaltrainers Luis de la Fuente geäußert, der Spaniens Mittelfeld als das mit Abstand beste der Welt bezeichnet hatte. In einem Interview zeigte sich Fernández respektvoll, aber auch selbstbewusst.
Fernández: „Spanien hat großartige Spieler“
„Luis de la Fuente sagt, Spanien habe das mit Abstand beste Mittelfeld der Welt? Spanien hat eines der besten Mittelfelder der Welt, weil sie großartige Spieler haben“, so Fernández. Der 23-jährige Mittelfeldspieler des FC Chelsea, der 2022 mit Argentinien die Weltmeisterschaft in Katar gewann, stellte jedoch klar: „Aber letztendlich sind das nur Meinungen. Was besser und was schlechter ist, wird meiner Meinung nach auf dem Platz entschieden.“
Hintergrund der Debatte
Die Diskussion um die Qualität der Mittelfeldreihen entzündete sich an Aussagen von Luis de la Fuente, der im Vorfeld der EM 2024 Spaniens Mittelfeld als das stärkste der Welt bezeichnet hatte. Spanien verfügt mit Spielern wie Rodri (Manchester City), Pedri (FC Barcelona) und Fabián Ruiz (Paris Saint-Germain) über eine hochkarätig besetzte Zentrale. Argentinien hingegen kann auf eine ähnlich starke Achse mit Fernández, Alexis Mac Allister (FC Liverpool) und Rodrigo De Paul (Atlético Madrid) zurückgreifen.
Bewertung auf dem Rasen
Fernández‘ Kommentare spiegeln die typische Haltung eines Spielers wider, der lieber Taten als Worte sprechen lässt. Der Weltmeister von 2022 weiß, dass Titel und Erfolge letztlich auf dem Platz errungen werden. Die beiden Teams könnten bei der kommenden Weltmeisterschaft 2026 oder in Freundschaftsspielen aufeinandertreffen, was die Debatte dann endgültig entscheiden würde.
Mehr zu diesen Themen
Kritik an Wechsel von lesbischer Weltmeisterin zu saudischem Klub
Die spanische Fußballerin Esther González wechselt nach Saudi-Arabien zu Al Qadsiah und erntet dafür scharfe Kritik. Fans und LGBTQ+-Aktivisten zeigen sich besorgt, da Homosexualität im Königreich illegal ist. González hatte zuvor ihren Vertrag bei Gotham FC aus persönlichen Gründen aufgelöst.

Fünf Stars im Fokus: Al Ahli gegen Auckland FC
Am 26. August startet der FIFA Intercontinental Cup 2026 mit dem Play-off zwischen Al Ahli und Auckland FC. Wir stellen fünf Schlüsselspieler vor, die das Spiel in Dschidda entscheiden könnten.

Al-Ahli und Auckland FC eröffnen FIFA Intercontinental Cup 2026
Al-Ahli und Auckland FC eröffnen den FIFA Intercontinental Cup 2026 in Dschidda. Der Sieger trifft im September auf Mamelodi Sundowns. Das Turnier endet mit dem Finale gegen Paris Saint-Germain.
EFL-Podcast: Torwart-Defensivmann und Leicesters Sorgen
In der neuen Folge des 72+ EFL-Podcasts diskutieren Aaron Paul und Jobi McAnuff mit Tranmere-Trainer Darrell Clarke über die großen Geschichten der EFL. Dabei geht es um einen Verteidiger im Tor, einen Adebayor-Jubel und die überraschenden Spitzenreiter der Championship.

