Pakistan: Von der Friedensmediation ins Herz der FIFA 2026

Kurzüberblick
Pakistan überrascht die Fußballwelt mit einer Bewerbung für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026. Das Land, das bisher eher durch Friedensmediation bekannt ist, will sich als Gastgeber präsentieren. Die Entscheidung fällt im Juni 2026.
Pakistan hat offiziell seine Kandidatur für die Ausrichtung der FIFA-Weltmeisterschaft 2026 eingereicht. Das Land, das international vor allem für seine Rolle in der Friedensmediation bekannt ist, möchte sich nun als Gastgeber des größten Sportereignisses der Welt präsentieren. Die Bewerbung kommt überraschend, da Pakistan bisher keine herausragende Fußballtradition vorweisen kann.
Hintergrund der Bewerbung
Die pakistanische Regierung und der nationale Fußballverband (PFF) haben gemeinsam die Kandidatur vorangetrieben. Ziel ist es, das Image des Landes zu verbessern und wirtschaftliche Impulse zu setzen. Die FIFA hatte 2018 die Vergabe der WM 2026 an die USA, Kanada und Mexiko beschlossen, doch Pakistan hofft auf eine mögliche Erweiterung des Turniers oder eine spätere Neuvergabe. Experten sehen die Bewerbung jedoch als langfristigen Schritt, um die Fußballinfrastruktur im Land auszubauen.
Herausforderungen und Chancen
Pakistan steht vor großen Herausforderungen: Die Sicherheitslage, fehlende Stadien und die geringe internationale Erfahrung im Fußball sind Hürden. Dennoch könnte die WM-Bewerbung Investitionen in Sportstätten und Tourismus fördern. Die Regierung plant, moderne Stadien in Karachi, Lahore und Islamabad zu errichten. Zudem soll die Jugendfußballförderung intensiviert werden.
Die Entscheidung über die endgültigen Gastgeber der WM 2026 fällt im Juni 2026. Bis dahin will Pakistan seine Bewerbung weiter konkretisieren und internationale Unterstützung gewinnen. Die Fußballwelt blickt gespannt auf dieses ungewöhnliche Kandidatenland.
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