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Tunesien entlässt Nationaltrainer Sabri Lamouchi nach WM-AuftaktniederlageNach der Auftaktniederlage gegen Schweden bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat der tunesische Verband Trainer Sabri Lamouchi entlassen. Interimsnachfolger soll Mondher Kebaier werden./images/de/2026/06/tunesien-entlasst-nationaltrainer-sabri-lamouchi-nach-wm-auftaktniederlage-356000cf-800w.webpTunesien entlässt Nationaltrainer Sabri Lamouchi nach WM-Auftaktniederlage

Tunesien entlässt Nationaltrainer Sabri Lamouchi nach WM-Auftaktniederlage

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Sabri Lamouchi am Spielfeldrand mit ernster Miene, im Hintergrund tunesische Fans mit Flaggen — latest news and analysis.

Kurzüberblick

Nach der Auftaktniederlage gegen Schweden bei der Fußball-Weltmeisterschaft hat der tunesische Verband Trainer Sabri Lamouchi entlassen. Interimsnachfolger soll Mondher Kebaier werden.

Der tunesische Fußballverband (FTF) hat Nationaltrainer Sabri Lamouchi mit sofortiger Wirkung entlassen. Grund ist die 0:1-Niederlage der tunesischen Nationalmannschaft im ersten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft gegen Schweden. Der Verband bestätigte die Entscheidung am Dienstag und leitete umgehend die Suche nach einem Nachfolger ein.

Interimslösung mit Erfahrung

Als Übergangstrainer ist Mondher Kebaier vorgesehen, der bereits von 2019 bis 2021 die tunesische Nationalmannschaft betreute. Unter seiner Führung erreichte Tunesien das Viertelfinale des Afrika-Cups 2021. Der 52-Jährige soll das Team durch die verbleibenden Gruppenspiele führen und die Mannschaft stabilisieren.

Enttäuschender WM-Start

Die tunesische Elf hatte zum WM-Auftakt gegen Schweden mit 0:1 verloren. Das Tor des Spiels erzielte der Schwede Viktor Claesson in der 83. Minute. Tunesien zeigte eine kämpferische Leistung, konnte aber offensiv kaum Akzente setzen. Die Niederlage war der dritte Pflichtspielmisserfolg in Folge für die Nordafrikaner.

Lamouchi, der erst im Januar 2023 das Amt übernommen hatte, stand damit nach nur wenigen Monaten im Amt vor dem Aus. Der 51-jährige Franzose tunesischer Abstammung hatte zuvor unter anderem die Nationalmannschaft der Elfenbeinküste trainiert und war mit Rennes in der französischen Ligue 1 aktiv gewesen.

Nächste Aufgaben für Tunesien

Tunesien trifft im zweiten Gruppenspiel auf den amtierenden Weltmeister Frankreich und anschließend auf Dänemark. Um noch eine Chance auf das Achtelfinale zu wahren, ist ein Sieg gegen Frankreich nahezu Pflicht. Die Mannschaft hofft unter der Führung von Kebaier auf eine sportliche Wende.

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