Montella frustriert: 65 Schüsse, null Tore – „Wenn ich lernen muss, den Ball reinzulassen, bin ich bereit“

Kurzüberblick
Türkei-Trainer Vincenzo Montella zeigt sich nach zwei torlosen Spielen trotz 65 Torschüssen frustriert. Der Italiener bietet ironisch an, das Toreschießen neu zu lernen.
Vincenzo Montella, Trainer der türkischen Nationalmannschaft, hat sich nach zwei torlosen Spielen trotz einer beeindruckenden Anzahl von Torschüssen frustriert gezeigt. „Wir hatten 65 Schüsse in zwei Spielen. Null Tore. Wenn ich lernen muss, wie man den Ball reinlässt, bin ich bereit dafür“, sagte der Italiener mit einer Mischung aus Ironie und Selbstkritik.
Statistische Dominanz ohne Ertrag
Die türkische Mannschaft dominierte beide Partien klar, scheiterte jedoch immer wieder am gegnerischen Torhüter oder der eigenen Abschlussschwäche. Insgesamt 65 Torschüsse in zwei Begegnungen – das ist ein Wert, der normalerweise für mehrere Tore reichen sollte. Doch die Null steht auf der Anzeigetafel, und das Ergebnis spiegelt nicht die Leistung wider. Montella, der seit September 2023 im Amt ist, steht nun vor der Herausforderung, die Effizienz seiner Offensive zu steigern.
Montellas Reaktion: Ironie und Selbstreflexion
Der 49-jährige Trainer, der zuvor unter anderem AC Mailand und den FC Sevilla coachte, reagierte mit einer selbstironischen Bemerkung auf die Torflaute. „Wenn ich lernen muss, wie man den Ball reinlässt, hier bin ich dafür“, zitierte ihn die türkische Sportpresse. Damit spielte er auf die gegenteilige Erfahrung seiner Spieler an, die im Training oft genug Tore erzielen, aber im Spiel die letzte Konsequenz vermissen lassen. Montella betonte jedoch, dass die Mannschaft auf dem richtigen Weg sei und die Ergebnisse bald kommen würden.
Hintergrund: Die Türkei unter Montella
Seit Montella das Amt übernommen hat, zeigt die türkische Nationalmannschaft offensiv ausgerichteten Fußball, der oft zu vielen Torchancen führt. Doch die mangelnde Verwertung dieser Chancen ist ein wiederkehrendes Problem. In den letzten beiden Partien – Freundschaftsspiele oder Qualifikationsspiele – fehlte der letzte Punch. Die Fans und Medien in der Türkei reagieren gespalten: Einerseits loben sie den attraktiven Spielstil, andererseits wächst der Druck auf den Trainer, endlich Ergebnisse zu liefern.
Montella selbst bleibt gelassen, aber entschlossen. „Wir arbeiten hart an der Verwertung der Chancen. Die Spieler sind talentiert, sie müssen nur den letzten Schritt machen“, erklärte er. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Türkei ihre Effizienz steigern kann – oder ob Montella tatsächlich neue Methoden finden muss, um den Ball ins Tor zu bringen.
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