Henderson trotz Armbruch nicht aus WM-Kader gestrichen

Kurzüberblick
Jordan Henderson hat sich bei Englands Achtelfinalsieg gegen Mexiko den Arm gebrochen und musste operiert werden. Dennoch schließt der englische Verband einen Einsatz des Mittelfeldspielers im weiteren Turnierverlauf nicht aus – möglicherweise sogar mit einem Gips.
Jordan Henderson hat sich bei Englands Achtelfinalsieg gegen Mexiko den Arm gebrochen und musste operiert werden. Dennoch schließt der englische Verband einen Einsatz des Mittelfeldspielers im weiteren Turnierverlauf nicht aus – möglicherweise sogar mit einem Gips.
Unfall nach dem Sieg gegen Mexiko
Der 36-jährige Mittelfeldspieler von Brentford zog sich die Verletzung auf kuriose Weise zu, als er nach dem 3:2-Sieg gegen Mexiko im Aztekenstadion unglücklich über die Werbebanden am Spielfeldrand springen wollte und dabei stürzte. Henderson, der in der Achtelfinalpartie nicht zum Einsatz gekommen war, wurde auf einer Trage vom Platz getragen und erhielt Sauerstoff.
Am Mittwoch gab der ehemalige Liverpool-Kapitän auf Social Media bekannt, dass er sich in Kansas City, dem Stützpunkt der englischen Mannschaft während des Turniers, einer Operation unterzogen habe.
Hoffnung auf Einsatz mit Gips
Nach Informationen der BBC gilt ein Einsatz Hendersons in den verbleibenden Spielen zwar als unwahrscheinlich, wird aber nicht ausgeschlossen. Die Möglichkeit, dass er mit einem Gips spielt, wird geprüft. Henderson wird auf jeden Fall bis zum Ende des Turniers im Kader bleiben.
„Das zeigt, was für ein Mensch und Typ er ist“, sagte Aston Villas Stürmer Morgan Rogers über Hendersons Einfluss auf die Mannschaft. „Ich hoffe, dass er für den Rest des Turniers bei uns bleiben kann. Er wird sich nicht selbst ausschließen, und wir tun das auch nicht. Der Glaube, den er in seinen eigenen Körper, seine Fähigkeiten und sein Selbstvertrauen hat, und die Art, wie er ist und wofür er als Person steht, sind enorm für unsere Gruppe. Er ist so etwas wie der Herzschlag der Gruppe. Ihn heute Morgen lächeln zu sehen und zu sehen, wie glücklich er ist, egal was in den letzten 48 Stunden passiert ist, ist schön zu sehen, und hoffentlich können wir ihn so schnell wie möglich wieder auf den Platz bringen.“
Tuchel verbietet Bandensprünge
Die Three Lions haben sich nach jedem Sieg im Turnier mit den Fans versammelt und gemeinsam gesungen. Doch es wird berichtet, dass Trainer Thomas Tuchel seinen Spielern künftig verbieten wird, über die Banden zu springen, um eine Wiederholung des Vorfalls zu vermeiden.
Guehi-Ausfall im Training nur Vorsichtsmaßnahme
Derweil gab es Entwarnung um Innenverteidiger Marc Guehi: Sein Fehlen im Training am Mittwoch war lediglich eine Vorsichtsmaßnahme. Der 24-Jährige wird voraussichtlich rechtzeitig für das Viertelfinale am Samstag gegen Norwegen fit sein. Guehi war einer von vier Spielern – neben Henderson, Declan Rice und Reece James –, die nicht an der ersten Trainingseinheit seit dem Sieg gegen Mexiko teilnahmen. Sein Fehlen wird auf muskuläre Ermüdung zurückgeführt, die jedoch nicht als ernsthaft eingestuft wird.
Rices Abwesenheit steht im Zusammenhang mit den neuralen Oberschenkelproblemen, die ihn bereits während des gesamten Turniers beeinträchtigt haben. Doch auch der Schlüsselspieler soll rechtzeitig fit werden. Zudem besteht Hoffnung, dass Rechtsverteidiger James, der sich am 23. Juni im torlosen Unentschieden gegen Ghana eine Oberschenkelverletzung zugezogen hatte, wieder zur Verfügung steht.
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