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Die WM in Zahlen: Schützen, Dribbler und ZweikämpferNach 24 Spielen der WM 2023 stehen beeindruckende Statistiken: 75 Tore, ein Schnitt von 3,125 pro Spiel – der höchste seit 1958. Neun Remis bedeuten die höchste Unentschieden-Quote seit 2010. Ein Blick auf die auffälligsten Spielerleistungen der ersten Runde./images/de/2026/06/die-wm-in-zahlen-schutzen-dribbler-und-zweikampfer-065beb23-800w.webpDie WM in Zahlen: Schützen, Dribbler und Zweikämpfer

Die WM in Zahlen: Schützen, Dribbler und Zweikämpfer

Aktualisiert 3 min read
Fußballspieler im Zweikampf um den Ball, mit Stadion im Hintergrund und Statistik-Einblendungen wie Tore und Dribblings — latest news and analysis.

Kurzüberblick

Nach 24 Spielen der WM 2023 stehen beeindruckende Statistiken: 75 Tore, ein Schnitt von 3,125 pro Spiel – der höchste seit 1958. Neun Remis bedeuten die höchste Unentschieden-Quote seit 2010. Ein Blick auf die auffälligsten Spielerleistungen der ersten Runde.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2023 hat in ihren ersten 24 Begegnungen bereits für reichlich Action gesorgt. 75 Tore wurden erzielt, was einem Durchschnitt von 3,125 Treffern pro Spiel entspricht – der höchste Wert nach Abschluss der ersten Gruppenspiele seit 1958. Trotz Bedenken hinsichtlich des verlängerten Turnierformats leidet die Spannung nicht: Neun der 24 Partien endeten unentschieden. Die Remis-Quote von 37,5 Prozent ist die höchste in dieser Phase seit 2010 (damals ebenfalls 37,5 %) und wurde seit 1954 nur einmal übertroffen.

Schützen: Kane und Messi glänzen, Guler schießt am häufigsten

Sechs Spieler gaben in ihrem Auftaktspiel sechs oder mehr Torschüsse ab, doch nur zwei trafen tatsächlich ins Netz: Englands Harry Kane und Argentiniens Lionel Messi. Kane erzielte einen Doppelpack und zog damit mit Gary Lineker als Englands Rekordtorschütze bei Weltmeisterschaften gleich (10 Tore). Messi steuerte einen Hattrick bei und egalisierte damit den deutschen Rekord von Miroslav Klose als historisch bester WM-Torjäger (16 Tore).

Der Türke Arda Guler gab die meisten Schüsse des Turniers ab – acht Versuche, die jedoch nur einen erwarteten Torwert (xG) von 0,26 ergaben. Das zeigt, wie optimistisch seine Abschlüsse gegen Australien waren. Obwohl der Youngster von Real Madrid zweifellos talentierter ist als der Durchschnittsspieler, bedeuten die Qualität seiner Schüsse, dass ein Spieler historisch gesehen nur einmal in 31 Versuchen trifft.

Enttäuschend verlief der Auftakt für Südkoreas Son Heung-min: Der ehemalige Tottenham-Star vergab sechs Chancen mit einem xG von 1,0 und war damit der schlechteste Vollstrecker der ersten Runde – überraschend, da er in der Premier League als einer der effektivsten Abschlussspieler galt.

24 Spieler weisen bislang eine perfekte Torquote von 100 % auf, doch nur zwei davon haben mehr als einen Schuss abgegeben: Schwedens Yasin Ayari und Neuseelands Elijah Just trafen beide doppelt. Sieben Spieler kreierten in ihrem ersten Spiel fünf Torchancen, aber nur Joshua Kimmich von Deutschland sah seine Teamkollegen diese nutzen – der Mittelfeldspieler verbuchte zwei Vorlagen beim 7:1-Sieg gegen Curaçao.

Kreativköpfe: Pedri und Diallo stechen hervor

Spaniens Pedri gab alles, um die Null gegen Kap Verde zu knacken: Er war der kreativste Spieler der ersten Runde mit einem erwarteten Vorlagenwert (xA) von 1,23. Zudem eroberte er sechsmal den Ball im letzten Drittel – doppelt so oft wie jeder andere Spieler bei der WM.

Der ivorische Matchwinner Amad Diallo entpuppte sich als bester Dribbler des Turniers. Obwohl er nur 34 Minuten als Einwechselspieler auf dem Feld stand, absolvierte der Manchester-United-Profi die meisten Dribblings und weist die höchste Erfolgsquote unter den 32 Spielern auf, die mindestens fünf Versuche unternahmen.

Vinícius Júnior erzielte zwar den Ausgleich für Brasilien gegen Marokko, scheiterte jedoch bei allen neun Dribblings an seinem Gegenspieler. Kein anderer Spieler hat bei dieser WM mehr als vier erfolglose Dribblings versucht.

Zweikämpfer: Ramos und Diatta dominieren, Lukic ungeschlagen in der Luft

In puncto gewonnene Zweikämpfe waren Panamas Jiovany Ramos und Senegals Krépin Diatta die Könige der ersten Runde. Von den 158 Spielern, die mindestens zehn Duelle bestritten, gingen diese beiden am häufigsten als Sieger hervor – auch wenn es nicht reichte, um ihren Teams zum Gesamtsieg zu verhelfen.

Eine besondere Erwähnung verdient Bosnien-Herzegowinas Jovo Lukic, der gegen Kanada in der Luft absolut fehlerfrei blieb: Er gewann alle neun seiner Kopfballduelle. Kein anderer Spieler, der mehr als vier Luftzweikämpfe bestritt, kehrte ungeschlagen vom Rasen zurück.

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