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Dembele: Kritik an Mbappe geht 'zu weit'Frankreichs Nationalspieler Ousmane Dembele hat seinen Kapitän Kylian Mbappe gegen scharfe Kritik verteidigt. Die Vorwürfe gegen den Real-Madrid-Stürmer seien unfair und gingen zu weit, sagte Dembele in einem Interview./images/de/2026/06/dembele-kritik-an-mbappe-geht-zu-weit-382d2778-800w.webpDembele: Kritik an Mbappe geht 'zu weit'

Dembele: Kritik an Mbappe geht 'zu weit'

Aktualisiert 2 min read
Dembele: Kritik an Mbappe geht 'zu weit'

Kurzüberblick

Frankreichs Nationalspieler Ousmane Dembele hat seinen Kapitän Kylian Mbappe gegen scharfe Kritik verteidigt. Die Vorwürfe gegen den Real-Madrid-Stürmer seien unfair und gingen zu weit, sagte Dembele in einem Interview.

Frankreichs Nationalspieler Ousmane Dembele hat seinen Mannschaftskapitän Kylian Mbappe gegen die anhaltende Kritik verteidigt. Die Vorwürfe gegen den Stürmer von Real Madrid seien „sehr, sehr unfair“ und gingen „zu weit“, sagte der Paris-Saint-Germain-Angreifer der spanischen Zeitung Marca.

Unfaire Kritik an Mbappe

Mbappe steht sowohl in Spanien – wo Real Madrid in dieser Saison keinen Titel gewann – als auch in seiner Heimat Frankreich seit seiner Ernennung zum Kapitän der Nationalmannschaft im Jahr 2023 unter intensiver Beobachtung. Dembele betonte, dass die Kritik oft über das Ziel hinausschieße: „Manche Leute übertreiben es mit der Kritik an Kylian. Er ist ein unglaublicher Spieler und ein sehr guter Mensch abseits des Platzes. Sie sollten nicht ständig auf ihm herumhacken.“

Der 27-Jährige führte weiter aus: „Ob er seine Schnürsenkel bindet oder nicht, ob er seine Stutzen hochzieht oder nicht … das ist zu viel. Er ist immer noch ein Mensch. In der französischen Nationalmannschaft ist er sehr gut zu uns, er ist ein Anführer.“

Dembele selbst im Rennen um Ballon d'Or

Dembele selbst ist in diesem Jahr ein Anwärter auf den Ballon d'Or, nachdem er Paris Saint-Germain – den Verein, den Mbappe 2024 in Richtung Real Madrid verließ – zum zweiten Champions-League-Titel in Folge geführt hatte. Der Flügelstürmer und Mbappe werden voraussichtlich beide in Frankreichs WM-Auftaktspiel am Dienstag gegen Senegal in der Startelf stehen. Weitere Gruppenspiele gegen Irak und Norwegen folgen.

Lob für Trainer Deschamps

Dembele zollte auch Trainer Didier Deschamps Tribut, der im vergangenen Jahr angekündigt hatte, nach der Weltmeisterschaft nach mehr als einem Jahrzehnt an der Spitze der Nationalmannschaft zurückzutreten. „Er ist einfach ein außergewöhnlicher Trainer. Er wird für immer eine Legende unter den französischen Nationaltrainern bleiben“, sagte Dembele. Deschamps führte Frankreich 2018 zum WM-Titel und vier Jahre später erneut ins Finale.

Mbappe erzielte im Finale 2022 einen Hattrick, an dem auch Dembele von Beginn an beteiligt war. Zuvor hatte Mbappe bereits beim 4:2-Sieg gegen Kroatien 2018 das vierte Tor erzielt – auch damals stand Dembele in der Startelf.

Zidane als möglicher Nachfolger

Auf die Frage nach der Aussicht, dass die frühere französische Legende Zinedine Zidane die Nachfolge von Deschamps antreten könnte, äußerte sich Dembele positiv: „Wir hoffen, ihn eines Tages auf der französischen Bank begrüßen zu dürfen. Ich bin überzeugt, dass er einen fantastischen Job machen würde.“ Zidane, der 1998 gemeinsam mit Deschamps als Spieler die Weltmeisterschaft gewann, feierte später als Trainer von Real Madrid große Erfolge und wird seit langem mit dem französischen Nationaltrainerposten in Verbindung gebracht. Der 53-Jährige hat es jedoch wiederholt abgelehnt, sich zu dieser Position zu äußern, solange Deschamps im Amt ist.

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