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Hitzeschlacht in Miami: England droht das heißeste WM-Spiel aller ZeitenIn Miami herrscht eine extreme Hitzewelle mit gefühlten Temperaturen jenseits der 40 Grad. Experten befürchten, dass die Rasentemperatur im Stadion den Rekord des „heißesten WM-Spiels aller Zeiten“ – Irland gegen Mexiko 1986 in Florida – erreichen oder sogar übertreffen könnte./images/de/2026/07/hitzeschlacht-in-miami-england-droht-das-heisseste-wm-spiel-aller-zeiten-f8984ac4-800w.webpHitzeschlacht in Miami: England droht das heißeste WM-Spiel aller Zeiten

Hitzeschlacht in Miami: England droht das heißeste WM-Spiel aller Zeiten

Aktualisiert 2 min read
Fußballspieler auf einem glühend heißen Rasen in Miami, mit Hitzeflimmern über dem Spielfeld und besorgten Zuschauern im Hintergrund

Kurzüberblick

In Miami herrscht eine extreme Hitzewelle mit gefühlten Temperaturen jenseits der 40 Grad. Experten befürchten, dass die Rasentemperatur im Stadion den Rekord des „heißesten WM-Spiels aller Zeiten“ – Irland gegen Mexiko 1986 in Florida – erreichen oder sogar übertreffen könnte.

Die Luftfeuchtigkeit in Miami ist absurd hoch, und die Behörden haben eine Hitzewarnung herausgegeben. Es besteht die reale Gefahr, dass die Temperatur auf dem Spielfeld den Rekord des „heißesten WM-Spiels aller Zeiten“ erreicht – jenes zwischen Irland und Mexiko, das ebenfalls in Florida stattfand. Damals, bei der Weltmeisterschaft 1986, maßen die Meteorologen auf dem Rasen des Estadio Neza 86 in Mexiko-Stadt zwar offiziell 38 Grad Celsius, doch die gefühlte Temperatur lag aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit weit darüber. In Miami könnten die Bedingungen nun noch extremer werden.

Hitzewelle und Spielbedingungen

Die Meteorologen warnen vor einer gefährlichen Kombination aus hohen Temperaturen und schwüler Luft. Die gefühlte Temperatur könnte am Samstagnachmittag, wenn England im Viertelfinale der Weltmeisterschaft auf Norwegen trifft, auf über 40 Grad Celsius steigen. Die Spieler sind extremen Bedingungen ausgesetzt, die nicht nur die körperliche Leistungsfähigkeit beeinträchtigen, sondern auch ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko darstellen. Bereits im Vorfeld gab es Diskussionen über die Wahl des Austragungsortes: „So großartig Miami auch ist, man hätte auch 15 andere Spielorte wählen können“, kommentierte ein Beobachter.

Der Rekord von 1986

Das bislang heißeste WM-Spiel war die Partie Irland gegen Mexiko am 7. Juni 1986 im Aztekenstadion in Mexiko-Stadt. Die offizielle Lufttemperatur betrug 38 Grad Celsius, doch die gefühlte Temperatur auf dem Rasen lag aufgrund der intensiven Sonneneinstrahlung und der hohen Luftfeuchtigkeit bei über 50 Grad. Die Spieler litten unter Krämpfen und Erschöpfung, und das Spiel wurde mehrfach unterbrochen, um Trinkpausen zu ermöglichen. Sollte die Rasentemperatur in Miami diesen Wert erreichen oder übertreffen, wäre dies ein neuer Negativrekord.

Auswirkungen auf das Spiel England gegen Norwegen

Die englische Nationalmannschaft trifft am Samstag auf Norwegen, angeführt von Superstar Erling Haaland. Die Hitze und Luftfeuchtigkeit könnten zu einem entscheidenden Faktor werden. England-Trainer Gareth Southgate betonte bereits, dass die Spieler auf die extremen Bedingungen vorbereitet seien, doch die Umstellung sei enorm. „Wir müssen klug mit unseren Kräften umgehen und die Trinkpausen nutzen“, sagte er. Norwegen hingegen hat mit Haaland einen Stürmer, der auch unter schwierigen Bedingungen torgefährlich ist. Die Partie verspricht nicht nur fußballerisch, sondern auch klimatisch eine extreme Herausforderung zu werden.

Kritik an der Wahl Miamis

Die Entscheidung, das Viertelfinale in Miami auszutragen, stößt auf Kritik. Experten und ehemalige Spieler bemängeln, dass die FIFA bei der Vergabe der Spiele die klimatischen Bedingungen nicht ausreichend berücksichtigt habe. „Miami ist im Juli einfach zu heiß für ein Fußballspiel“, erklärte ein ehemaliger Nationalspieler. Die hohe Luftfeuchtigkeit mache das Spiel nicht nur für die Akteure, sondern auch für die Zuschauer im Stadion zur Qual. Dennoch bleibt die Vorfreude auf das Duell zwischen England und Norwegen groß – auch wenn die Bedingungen alles andere als ideal sind.

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