Udinese macht Zaniolo-Wechsel perfekt – Galatasaray kassiert Ablöse und behält Weiterverkaufsanteil

Kurzüberblick
Udinese hat die Kaufoption für Nicolò Zaniolo gezogen und den Wechsel des italienischen Offensivspielers von Galatasaray endgültig gemacht. Der türkische Klub erhält eine Ablöse von fünf Millionen Euro und sichert sich eine 50-Prozent-Beteiligung an einem künftigen Weiterverkauf.
Der italienische Erstligist Udinese Calcio hat die Kaufoption für Nicolò Zaniolo aktiviert und den Transfer des Offensivtalents von Galatasaray endgültig vollzogen. Wie vereinbart, überweist der Serie-A-Klub eine Ablösesumme in Höhe von fünf Millionen Euro an den türkischen Spitzenverein. Darüber hinaus sichert sich Galatasaray eine 50-Prozent-Beteiligung an einem möglichen Weiterverkauf des 25-jährigen Italieners.
Hintergrund des Transfers
Zaniolo war im Sommer 2024 zunächst auf Leihbasis von Galatasaray zu Udinese gewechselt, nachdem er zuvor für den türkischen Meister in 25 Pflichtspielen zehn Tore erzielt und fünf Vorlagen beigesteuert hatte. Der gebürtige Toskaner, der einst bei Inter Mailand ausgebildet wurde und später für die AS Rom auflief, fand in Udine schnell zu alter Stärke zurück. In der laufenden Saison kam der flexible Offensivspieler auf 18 Einsätze in der Serie A, in denen er vier Treffer erzielte und drei Tore vorbereitete.
Finanzielle Details und Zukunftsaussichten
Die festgeschriebene Kaufoption belief sich auf fünf Millionen Euro – eine Summe, die Udinese nun fristgerecht überwiesen hat. Für Galatasaray bedeutet dies nicht nur einen direkten Geldzufluss, sondern auch eine langfristige Gewinnperspektive: Sollte Zaniolo später zu einem höheren Preis verkauft werden, steht dem Istanbuler Klub die Hälfte der Ablösesumme zu. Angesichts des Alters und des Potenzials des Spielers könnte dies ein lukratives Geschäft werden. Zaniolo selbst hat in Udine einen Vertrag bis 2028 unterschrieben, was seine langfristige Bindung an den Klub unterstreicht.
Der Transfer ist ein weiteres Beispiel für die strategische Ausrichtung von Udinese, die auf junge, entwicklungsfähige Talente setzt und diese gezielt weiterentwickelt. Für Galatasaray wiederum eröffnet der Deal finanzielle Spielräume für neue Verpflichtungen.
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