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Neun WM-Stars, die im Sommer wechseln könntenDie WM neigt sich dem Ende zu, und der Fokus richtet sich auf den Transfermarkt. Neun Spieler, die in Nordamerika überzeugten, könnten diesen Sommer den Verein wechseln – darunter Bradley Barcola, Ayyoub Bouaddi und John Stones./images/de/2026/07/neun-wm-stars-die-im-sommer-wechseln-konnten-e2804742-800w.webpNeun WM-Stars, die im Sommer wechseln könnten

Neun WM-Stars, die im Sommer wechseln könnten

Aktualisiert 6 min read
Fußballspieler in Nationaltrikots vor einem Stadion mit WM-Banner, die auf einen Transfer warten — latest news and analysis.

Kurzüberblick

Die WM neigt sich dem Ende zu, und der Fokus richtet sich auf den Transfermarkt. Neun Spieler, die in Nordamerika überzeugten, könnten diesen Sommer den Verein wechseln – darunter Bradley Barcola, Ayyoub Bouaddi und John Stones.

Während die Weltmeisterschaft in Nordamerika auf ihre letzten Spiele zusteuert, richtet sich der Blick der Fußballwelt bereits auf die kommende Klubsaison 2026/27. Zahlreiche Stars haben sich nach ihren Auftritten bei der WM für einen Wechsel empfohlen – und einige von ihnen könnten schon in den kommenden Wochen ihren Arbeitgeber wechseln.

Einige prominente Namen haben bereits neue Verträge unterschrieben: Marc Cucurella, Elliot Anderson und Youri Tielemans gehören zu jenen Spielern, die ihre Zukunft bereits geklärt haben. Doch es stehen noch zahlreiche weitere Transfers an, von denen einige durch herausragende Leistungen bei der WM in den USA, Kanada und Mexiko ausgelöst oder beschleunigt werden könnten.

Im Folgenden werden neun WM-Stars vorgestellt, die diesen Sommer möglicherweise den Verein wechseln – und welche Klubs an ihnen interessiert sein könnten.

Bradley Barcola – Frankreichs Flügelstürmer im Fokus der Premier League

Bradley Barcola gehört zu den gefürchteten Angreifern der französischen Nationalmannschaft und hat sich bei der WM auch neben Größen wie Kylian Mbappé, Michael Olise und Ousmane Dembélé behauptet. Der 23-Jährige kam in allen sieben Spielen Frankreichs zum Einsatz, stand viermal in der Startelf und erzielte zwei Tore: gegen Senegal im Auftaktspiel und gegen Schweden in der Runde der letzten 32.

Auch auf Klubebene verlief die Saison für Barcola erfolgreich: Mit Paris Saint-Germain gewann er zum zweiten Mal in Folge die Champions League und absolvierte insgesamt 49 Pflichtspiele. Dennoch ist er bei Luis Enríquez Mannschaft nicht unangefochten gesetzt und fungiert häufig als Backup für Khvicha Kvaratskhelia. Dies hat das Interesse mehrerer Topklubs aus der Premier League geweckt – insbesondere der FC Liverpool und der FC Arsenal sollen um den Flügelspieler buhlen. Arsenal sieht in Barcola eine Alternative zu Morgan Rogers.

Ayyoub Bouaddi – Marokkos Mittelfeldjuwel begehrt in ganz Europa

Der erst 18-jährige Ayyoub Bouaddi hat bei der WM für Furore gesorgt, als er im Mittelfeld der marokkanischen Nationalmannschaft die Fäden zog und maßgeblich zum Einzug ins Viertelfinale beitrug. Bouaddi kontrolliert das Spiel mit einer Reife, die sein jugendliches Alter Lügen straft – besonders beeindruckend war seine Leistung im Eröffnungsspiel gegen Brasilien, als er die erfahrenen Casemiro und Bruno Guimarães überspielte.

Es gilt als sicher, dass sein Klub Lille OSC in diesem Sommer zahlreiche Angebote abwehren muss. Der FC Chelsea, der Mittelfeldspieler Andrey Santos an Manchester United abgegeben hat, wird stark mit dem Teenager in Verbindung gebracht. Auch Manchester City, der FC Arsenal, Real Madrid, der FC Barcelona und Paris Saint-Germain zeigen Interesse an dem Ausnahmetalent.

Yan Diomande – Ivorisches Talent im Visier von Liverpool, PSG und United

Der erst 19-jährige Flügelstürmer Yan Diomande von RB Leipzig sorgte bei der WM für Aufsehen, auch wenn die Elfenbeinküste bereits in der Runde der letzten 32 nach einer Niederlage gegen Norwegen ausschied. Diomande war einer der herausragenden Spieler der Gruppenphase und verhalf seinem Team erstmals zum Einzug in die K.o.-Runde einer WM. Im Auftaktspiel gegen Ecuador wurde er zum Spieler des Spiels gekürt, und auch gegen Deutschland hinterließ er trotz der Niederlage einen starken Eindruck.

Der FC Liverpool verfolgt den beidfüßigen Offensivspieler, der sowohl links als auch rechts eingesetzt werden kann, bereits seit längerem. Nachdem die Reds jedoch die Ablöseforderungen von Leipzig in Höhe von rund 100 Millionen Pfund nicht erfüllen konnten, haben sich auch Paris Saint-Germain und Manchester United eingeschaltet. Diomande selbst soll einem Wechsel nach Paris gegenüber aufgeschlossen sein.

Djed Spence – Englands Außenverteidiger trotz Kritik mit starkem Turnier

Der englische Außenverteidiger Djed Spence erlebte eine wechselhafte WM. Aufgrund von Verletzungen und Sperren im defensiven Bereich trug er eine große Verantwortung, wurde aber nach seiner Leistung gegen die DR Kongo in der Runde der letzten 32 kritisiert. Nach der Sperre von Jarell Quansah kehrte er jedoch in die Startelf zurück und überzeugte gegen Norwegen und Argentinien mit offensiven Läufen, Einsatzbereitschaft und einer positiven Einstellung.

Diese Auftritte haben Spekulationen über einen Abschied von Tottenham Hotspur ausgelöst, wo unter dem neuen Cheftrainer Roberto De Zerbi ein großer Umbruch ansteht. Der FC Liverpool, der FC Everton und Inter Mailand sollen an dem ehemaligen Middlesbrough-Spieler interessiert sein.

John Stones – Der vereinslose Innenverteidiger mit prominenten Bewunderern

John Stones hat bei dieser WM ein kleines Stück Geschichte geschrieben: Als erster Spieler ohne Klub bestritt er ein WM-Spiel für England. Nachdem sein Vertrag bei Manchester City ausgelaufen war, ist der Innenverteidiger nun auf der Suche nach einem neuen Arbeitgeber. Die italienischen Spitzenklubs Juventus Turin und der Serie-A-Meister Inter Mailand zeigen Interesse – Inter bewundert auch Djed Spence. Leeds United möchte den in Yorkshire geborenen Abwehrspieler hingegen in der Premier League halten.

Antonee Robinson – US-amerikanischer Publikumsliebling vor Wechsel zu Manchester United?

Der linke Außenverteidiger des FC Fulham, Antonee Robinson, war einer der Schlüsselspieler der US-amerikanischen Nationalmannschaft, die als Co-Gastgeber bei ihrem Einzug ins Achtelfinale die Herzen der Heimatfans eroberte. Robinson stand in vier von fünf Spielen in der Startelf – nur im bedeutungslosen Gruppenspiel gegen die Türkei wurde er geschont – und absolvierte drei Partien über die volle Distanz.

Der 28-Jährige hat in den vergangenen beiden Premier-League-Saisons bei Fulham überzeugt und soll nun das Interesse von Manchester United geweckt haben.

Julián Álvarez – Argentiniens Angreifer trotz Vertrags bei Atlético begehrt

Julián Álvarez gehört zu den Angreifern, die Argentinien im Halbfinale gegen England zum Sieg verhalfen. Der 26-Jährige hat sich seit seinem Wechsel von Manchester City zu Atlético Madrid im Jahr 2024 prächtig entwickelt: In 66 Ligaspielen erzielte er 25 Tore. Atlético möchte den Stürmer eigentlich nicht abgeben und hat bereits ein Angebot des FC Barcelona abgelehnt.

Dennoch werden die europäischen Topklubs nicht müde, ihr Interesse an dem etablierten Torjäger zu bekunden. Der Premier-League-Meister FC Arsenal wird mit Álvarez in Verbindung gebracht, der den Angriff der Gunners erheblich verstärken würde. Berichten zufolge strebt Álvarez einen Abschied von Atlético an.

Mikel Oyarzabal – Spaniens Überraschungsstürmer mit Ausstiegsklausel

Vor der WM wurde Mikel Oyarzabal von manchen als mögliches Schwachglied in Spaniens Angriffsreihe angesehen – doch der 29-Jährige hat alle Zweifel ausgeräumt. Mit fünf Toren hat er maßgeblich zum Finaleinzug seiner Mannschaft beigetragen, und im Endspiel gegen Argentinien könnte er noch weitere Treffer nachlegen.

Oyarzabal besitzt in seinem Vertrag bei Real Sociedad eine Ausstiegsklausel in Höhe von rund 65 Millionen Pfund. Der FC Arsenal, der FC Barcelona und Juventus Turin sollen Interesse angemeldet haben. Ob der „One-Club-Man“ seine baskische Heimat jedoch verlassen möchte, bleibt abzuwarten.

Zion Suzuki – Japans Torwarttalent im Visier von Newcastle und Leeds

Für Japan endete die WM bereits in der Runde der letzten 32, was angesichts der frühen Begeisterung um das Team eine Enttäuschung war. Torhüter Zion Suzuki hinterließ jedoch einen bleibenden Eindruck. Besonders seine Fingerspitzenparade gegen Vinícius Júnior in der Nachspielzeit der Niederlage gegen Brasilien wird als eine der besten Rettungstaten des Turniers in Erinnerung bleiben.

Der 23-Jährige vom italienischen Klub Parma wird vom FC Newcastle beobachtet – auch wenn Englands James Trafford als primäres Transferziel der Magpies gilt. Auch Leeds United wird mit Suzuki in Verbindung gebracht.

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