Mauro Icardi verlässt Galatasaray als Free Agent

Kurzüberblick
Mauro Icardi hat seinen Vertrag bei Galatasaray mit sofortiger Wirkung aufgelöst und ist nun vereinslos. Der argentinische Stürmer kann ablösefrei verhandeln und prüft derzeit seine Optionen.
Mauro Icardi hat sich entschieden, Galatasaray mit sofortiger Wirkung als Free Agent zu verlassen. Der 31-jährige argentinische Stürmer, der zuvor von Paris Saint-Germain ausgeliehen war, hatte im Sommer 2023 einen festen Vertrag bei den Gelb-Roten unterschrieben. Nun ist er ablösefrei auf dem Markt und prüft seine nächsten Schritte.
Hintergrund des Abgangs
Icardi war im September 2022 zunächst auf Leihbasis zu Galatasaray gewechselt, nachdem er bei PSG keine Perspektive mehr sah. In der Saison 2022/23 überzeugte er mit 22 Toren in 24 Ligaspielen und trug maßgeblich zum Gewinn der türkischen Meisterschaft bei. Daraufhin zog Galatasaray die Kaufoption und band ihn bis 2026. Doch in der laufenden Spielzeit kam Icardi verletzungsbedingt nur auf 14 Pflichtspieleinsätze (sechs Tore). Die Entscheidung, den Vertrag vorzeitig aufzulösen, kam überraschend, wird aber mit persönlichen Gründen und dem Wunsch nach einer neuen Herausforderung erklärt.
Zukunftsaussichten
Der zweifache argentinische Nationalspieler (acht Länderspiele, ein Tor) steht nun vor der Wahl zwischen mehreren Angeboten. Interessenten aus der italienischen Serie A, wo Icardi bereits für Inter Mailand und Sampdoria spielte, sowie aus der spanischen La Liga werden gehandelt. Auch ein Wechsel in die MLS oder nach Saudi-Arabien gilt als möglich. Da er ablösefrei ist, könnten Klubs ihm ein attraktives Gehaltspaket schnüren, ohne eine Ablösesumme zahlen zu müssen.
Sportliche Bilanz bei Galatasaray
Insgesamt absolvierte Icardi 44 Pflichtspiele für Galatasaray, erzielte 28 Tore und bereitete zehn weitere vor. Sein Vertragsende war ursprünglich für den Sommer 2026 vorgesehen. Mit dem vorzeitigen Abschied endet eine Ära, die von Höhen wie der Meisterschaft 2023 und Tiefen wie den wiederkehrenden Verletzungen geprägt war.
Mehr zu diesen Themen

Argentinien geht in Führung: Messi bereitet Martínez' Treffer zum 2:1 vor
Lautaro Martínez erzielt in der 51. Minute das 2:1 für Argentinien. Lionel Messi liefert die zweite Torvorlage des Spiels. Die Albiceleste drehen damit die Partie.

WM-Halbfinale: Tuchel und England vor der Messi-Herausforderung
England trifft im WM-Halbfinale auf Argentinien. Trainer Thomas Tuchel sowie die Spieler Ezri Konsa, Marc Guéhi und John Stones sprechen über die Taktik gegen den Weltmeister und die besondere Gefahr durch Lionel Messi.

Argentinischer Journalist mit 91 Jahren bei seiner 18. WM
Enrique Macaya Marquez, 91, berichtet bei der WM 2026 in den USA, Kanada und Mexiko über seine 18. Weltmeisterschaft. Der argentinische Journalist blickt auf eine fast sieben Jahrzehnte umspannende Karriere zurück, die mit WM 1958 in Schweden begann. Er hat Größen wie Pelé, Maradona und Messi erlebt und bleibt bis heute ein gefragter Kommentator.

Spanien im Finale: Neuer Meilenstein garantiert
Spanien steht im Finale der Weltmeisterschaft 2026. Unabhängig vom Gegner winkt ein historischer Rekord: Bei einem Sieg Englands gäbe es erstmals zwei aufeinanderfolgende Finals mit denselben Mannschaften bei EM und WM. Bei einem argentinischen Sieg träfen erstmals der amtierende Europa- und Südamerikameister im WM-Endspiel aufeinander.



