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Ismael Saibari: WM-Debüt mit Traumtor gegen BrasilienMarokkos Jungstar Ismael Saibari erzielte bei seinem WM-Debüt ein Tor gegen Brasilien. Der 23-Jährige traf per Kopf und bescherte seinem Team einen historischen Sieg./images/de/2026/06/ismael-saibari-wm-debut-mit-traumtor-gegen-brasilien-ce124f8a-800w.webpIsmael Saibari: WM-Debüt mit Traumtor gegen Brasilien

Ismael Saibari: WM-Debüt mit Traumtor gegen Brasilien

Aktualisiert 2 min read
Ismael Saibari im marokkanischen Trikot springt zum Kopfball, während brasilianische Verteidiger verzweifelt versuchen, ihn zu stoppen, im

Kurzüberblick

Marokkos Jungstar Ismael Saibari erzielte bei seinem WM-Debüt ein Tor gegen Brasilien. Der 23-Jährige traf per Kopf und bescherte seinem Team einen historischen Sieg.

Ismael Saibari konnte es kaum fassen. Der marokkanische Mittelfeldspieler feierte sein Debüt bei einer Fußball-Weltmeisterschaft und traf ausgerechnet gegen den Rekordweltmeister Brasilien. Der 23-Jährige erzielte in der 42. Minute per Kopfball das einzige Tor des Spiels und führte Marokko zu einem 1:0-Sieg, der als eine der größten Überraschungen der Turniergeschichte in die Annalen eingehen wird.

Ein Debüt für die Geschichtsbücher

Für Saibari, der beim PSV Eindhoven unter Vertrag steht, war es der erste Einsatz bei einer Weltmeisterschaft. Dass er gleich gegen die Seleção treffen würde, übertraf seine kühnsten Erwartungen. „Ich habe geträumt, aber nie daran geglaubt, dass so etwas passiert“, sagte der gebürtige Niederländer mit marokkanischen Wurzeln nach dem Spiel. Sein Tor war nicht nur persönlich bedeutsam, sondern auch ein wichtiger Schritt für die marokkanische Nationalmannschaft, die sich mit diesem Sieg eine hervorragende Ausgangsposition in der Gruppenphase verschaffte.

Historischer Sieg für Marokko

Der Erfolg gegen Brasilien war der erste Sieg Marokkos gegen die Südamerikaner bei einer Weltmeisterschaft. Die „Löwen des Atlas“ zeigten eine disziplinierte Defensivleistung und nutzten ihre Chancen eiskalt. Saibaris Treffer war der Höhepunkt einer starken Teamleistung, die Trainer Walid Regragui als „perfekte Umsetzung unseres Spielplans“ lobte. Für Brasilien hingegen war die Niederlage ein herber Rückschlag, nachdem die Mannschaft als einer der Topfavoriten ins Turnier gestartet war.

Saibaris Weg an die Weltspitze

Ismael Saibari wurde in Nijmegen geboren und durchlief die Jugendabteilungen des PSV Eindhoven. Nach Leihen zu Jong PSV und dem FC Eindhoven etablierte er sich in der Saison 2023/24 in der ersten Mannschaft des PSV. Seine Leistungen in der Eredivisie und der Champions League machten Nationaltrainer Regragui auf ihn aufmerksam. Bei der WM in Katar kam Saibari zunächst nur zu Kurzeinsätzen, doch im entscheidenden Gruppenspiel gegen Brasilien vertraute ihm der Coach von Beginn an – eine Entscheidung, die sich auszahlte.

Das Tor gegen Brasilien katapultierte Saibari schlagartig ins Rampenlicht. Experten sehen in ihm einen der vielversprechendsten Spieler seiner Generation. Seine Technik, sein Spielverständnis und seine Kopfballstärke machen ihn zu einer wertvollen Waffe im marokkanischen Angriffsspiel. Nach dem Spiel bedankte sich Saibari bei seinen Teamkollegen und dem Trainerteam: „Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen. Wir haben als Einheit gekämpft und diesen Sieg verdient.“

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