Madibo nach brutalem Foul für fünf Spiele gesperrt
Kurzüberblick
Qatars Mittelfeldspieler Assim Madibo wurde für fünf Spiele gesperrt, nachdem er Kanadas Ismael Kone im WM-Spiel einen Beinbruch zugefügt hatte. Kone erlitt einen doppelten Unterschenkelbruch und fällt für den Rest des Turniers aus.
Der katarische Nationalspieler Assim Madibo ist von der FIFA-Disziplinarkommission für fünf Spiele gesperrt worden. Grund ist sein rücksichtsloses Foul an Kanadas Mittelfeldspieler Ismael Kone während der Gruppenphase der Weltmeisterschaft. Die Sperre gilt für schweres Foulspiel und kann noch angefochten werden.
Hintergrund des Vorfalls
Der 29-jährige Madibo war in der 62. Minute der Partie zwischen Katar und Kanada am vergangenen Donnerstag des Feldes verwiesen worden. Kanada gewann das Spiel mit 6:0. In einer Zweikampfsituation trat Madibo mit voller Wucht gegen das linke Bein von Kone, der daraufhin mit einem doppelten Unterschenkelbruch (Tibia und Fibula) vom Platz getragen werden musste. Der Bruch beider Knochen im Unterschenkel ist eine schwere Verletzung, die in der Regel eine lange Ausfallzeit nach sich zieht.
Kones Verletzung und Genesung
Der 24-jährige Kone, der in der italienischen Serie A für Sassuolo Calcio spielt und zuvor beim englischen Klub FC Watford unter Vertrag stand, wurde noch am Spieltag in Vancouver operiert. Madibo besuchte ihn nach dem Eingriff im Krankenhaus, um sich persönlich zu entschuldigen. Kone wird für den Rest des Turniers ausfallen und muss mit einer mehrwöchigen Rehabilitationsphase rechnen.
Auswirkungen auf die WM-Gruppe
Kanada trifft am Mittwoch im letzten Gruppenspiel auf die Schweiz und hofft auf den Einzug ins Achtelfinale als Gruppensieger. Katar hingegen benötigt einen Sieg gegen Bosnien-Herzegowina, um noch eine Chance auf das Weiterkommen zu haben. Die Sperre Madibos schwächt die ohnehin schon angeschlagene Mannschaft Katars zusätzlich.
Die FIFA betonte in ihrer Mitteilung, dass die Sperre für alle offiziellen Spiele gilt, also auch für mögliche Freundschaftsspiele nach dem Turnier. Madibo kann gegen die Entscheidung Berufung einlegen.
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