Jordan und Iran verpassen die WM-Qualifikation

Kurzüberblick
Die Fußballnationalmannschaften Jordaniens und des Iran sind offiziell aus der Qualifikation für die FIFA-Weltmeisterschaft ausgeschieden. Beide Teams konnten sich in ihren Gruppen nicht durchsetzen und verpassen damit das Turnier.
Die Fußballwelt blickt gespannt auf die laufende WM-Qualifikation, doch für zwei asiatische Teams ist der Traum von der Endrunde bereits geplatzt. Sowohl Jordanien als auch der Iran haben sich offiziell nicht für die kommende FIFA-Weltmeisterschaft qualifizieren können. Die Entscheidung fiel nach den jüngsten Ergebnissen in der asiatischen Qualifikationsrunde, in der beide Mannschaften nicht die erforderlichen Platzierungen erreichten.
Hintergrund der Qualifikation
Die asiatische Qualifikation für die Weltmeisterschaft ist bekannt für ihre Intensität und die hohe Anzahl an ambitionierten Teams. Jordanien und der Iran zählten zu den Hoffnungsträgern der Region, konnten jedoch in ihren jeweiligen Gruppen nicht genügend Punkte sammeln. Während der Iran in der Vergangenheit mehrfach an Weltmeisterschaften teilnahm, darunter 2018 und 2022, blieb Jordanien bisher ohne WM-Teilnahme. Die aktuelle Qualifikationskampagne endete für beide Nationen nun vorzeitig.
Auswirkungen auf die Region
Das Ausscheiden dieser beiden Teams hat weitreichende Folgen für den Fußball im Nahen Osten. Der Iran, traditionell eine der stärksten Mannschaften Asiens, muss sich nun neu aufstellen. Jordanien hingegen wird weiterhin auf die Entwicklung junger Talente setzen, um in zukünftigen Qualifikationen bessere Chancen zu haben. Die verbleibenden asiatischen Teams kämpfen derweil um die begehrten WM-Plätze.
Die offizielle Bestätigung durch die FIFA und die asiatische Fußballkonföderation (AFC) erfolgte nach Abschluss der letzten Gruppenspiele. Fans und Verbände beider Länder zeigten sich enttäuscht, aber auch entschlossen, aus den Erfahrungen zu lernen. Die Weltmeisterschaft wird ohne diese beiden Nationen stattfinden, was die Konkurrenz für die verbleibenden asiatischen Teilnehmer erhöht.
Mehr zu diesen Themen

Ronaldo schreibt Geschichte: Tor bei sechster WM
Cristiano Ronaldo ist der erste Spieler, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften getroffen hat. Beim 2:0-Sieg Portugals gegen Usbekistan erzielte der 41-Jährige zwei Tore und stellte damit einen neuen Rekord auf. Wir blicken auf die magischen Momente der WM 2026 zurück.

Fünf Stars im Fokus: Al Ahli gegen Auckland FC
Am 26. August startet der FIFA Intercontinental Cup 2026 mit dem Play-off zwischen Al Ahli und Auckland FC. Wir stellen fünf Schlüsselspieler vor, die das Spiel in Dschidda entscheiden könnten.
Uefa will Boykott-Drohung gegen Fifa offenbar fallen lassen
Die Uefa steht offenbar kurz davor, ihre Boykott-Drohung gegen Fifa-Wettbewerbe zurückzunehmen, nachdem sie Zusicherungen erhalten hat, dass der Plan von Gianni Infantino, Anteile an der WM zu verkaufen, nicht wiederholt wird. Das Thema wird am Donnerstag im Uefa-Exekutivkomitee besprochen.
Mehr als das Ergebnis: Wafcon 2026 als Wendepunkt?
Die Wafcon 2026 war geprägt von Chaos in der Vorbereitung, aber auch von Überraschungen: Kamerun holte den ersten Titel, Malawi erreichte das Finale. Wir analysieren, was das für die Zukunft des Frauenfußballs in Afrika bedeutet.

