Lamine Yamal nach Viertelfinal-Sieg: „Ich bin so glücklich“

Kurzüberblick
Lamine Yamal zeigt sich nach dem Einzug ins Halbfinale der Europameisterschaft überglücklich. Der junge Spanier spricht über seine Rolle im Team und die taktische Flexibilität, die zum ersten Tor führte.
Nach dem packenden Viertelfinalsieg gegen Deutschland äußerte sich Lamine Yamal, der junge Offensivspieler der spanischen Nationalmannschaft, in der Mixed Zone. „Ich bin so glücklich. Wir gehen ins Halbfinale, wir machen weiter“, sagte der 16-Jährige mit leuchtenden Augen. Er betonte, dass er im Spiel stets von mehreren Gegenspielern umstellt gewesen sei: „Ich bin immer abgeschirmt, mit mehreren Spielern an mir dran.“
Taktische Anpassung als Schlüssel zum Erfolg
Yamal erklärte, dass diese enge Bewachung jedoch Räume für seine Mitspieler öffne. „Aber es gibt immer einen freien Spieler, so wie es beim ersten Tor passiert ist.“ Diese Beobachtung unterstreicht die taktische Reife des Teenagers, der trotz seiner Jugend bereits ein Gespür für die Dynamik des Spiels zeigt. Das erste Tor der Spanier fiel nach einer Kombination, bei der Yamal die Aufmerksamkeit der deutschen Abwehr auf sich zog und so den entscheidenden Pass auf den freistehenden Kollegen ermöglichte.
Der Weg ins Halbfinale
Mit dem Sieg gegen Deutschland hat Spanien das Halbfinale der Europameisterschaft erreicht. Für Yamal, der als einer der jüngsten Spieler des Turniers gilt, ist dies ein weiterer Höhepunkt einer bereits beeindruckenden Saison. Der Flügelspieler, der bei seinem Heimatverein FC Barcelona regelmäßig Spielzeit erhält, hat sich auch im Nationalteam als wichtige Stütze etabliert. Seine Fähigkeit, trotz intensiver Deckung das Spiel zu lesen und Räume zu schaffen, macht ihn zu einem wertvollen Aktivposten für die Mannschaft.
Die spanische Auswahl trifft im Halbfinale auf einen noch zu bestimmenden Gegner. Die Mannschaft um Trainer Luis de la Fuente zeigt sich in bestechender Form und hat das Potenzial, den Titel zu holen. Yamals Kommentare spiegeln den Teamgeist wider: „Wir gehen weiter, Schritt für Schritt. Jeder gibt alles für den anderen.“
Mehr zu diesen Themen

Fünf Stars im Fokus: Al Ahli gegen Auckland FC
Am 26. August startet der FIFA Intercontinental Cup 2026 mit dem Play-off zwischen Al Ahli und Auckland FC. Wir stellen fünf Schlüsselspieler vor, die das Spiel in Dschidda entscheiden könnten.

Al-Ahli und Auckland FC eröffnen FIFA Intercontinental Cup 2026
Al-Ahli und Auckland FC eröffnen den FIFA Intercontinental Cup 2026 in Dschidda. Der Sieger trifft im September auf Mamelodi Sundowns. Das Turnier endet mit dem Finale gegen Paris Saint-Germain.
EFL-Podcast: Torwart-Defensivmann und Leicesters Sorgen
In der neuen Folge des 72+ EFL-Podcasts diskutieren Aaron Paul und Jobi McAnuff mit Tranmere-Trainer Darrell Clarke über die großen Geschichten der EFL. Dabei geht es um einen Verteidiger im Tor, einen Adebayor-Jubel und die überraschenden Spitzenreiter der Championship.
Mehr als das Ergebnis: Wafcon 2026 als Wendepunkt?
Die Wafcon 2026 war geprägt von Chaos in der Vorbereitung, aber auch von Überraschungen: Kamerun holte den ersten Titel, Malawi erreichte das Finale. Wir analysieren, was das für die Zukunft des Frauenfußballs in Afrika bedeutet.

